INNOBIOVC | INNOVATION EXPRESS CALL 2024

Datum: 08.02.2024, 11:00 - 12:00 Uhr

Follow-Up-Infoveranstaltung für Projektträger und Regionen

🗓️ 08.02.202411:00 Uhr 🌐 Online


SYNCHRONISIERTER AUFRUF ZUR EINREICHUNG VON VORSCHLÄGEN

Die Entwicklung zirkulärer Bioökonomie-Wertschöpfungsketten setzt sich immer mehr durch, ist aber aufgrund ihres überregionalen Charakters schwieriger zu unterstützen.

Daher haben die INNOBIOVC-Partner den INNOVATION EXPRESS CALL 2024 (IEC24) vorbereitet – eine synchronisierte Ausschreibung, die die Entwicklung transregionaler Wertschöpfungsketten der Kreislaufwirtschaft erleichtert.

I. EINLEITUNG: WAS IST DER INNOVATION EXPRESS CALL 2024?


Der Innovation Express Call 2024 ist ein gemeinsamer Ansatz zur Unterstützung von Teilnehmern, insbesondere KMU, bei internationalen Matchmaking- und gemeinsamen FEI-Projekten in den Bereichen transregionale zirkuläre Bioökonomie-Wertschöpfungsketten, Schlüsselressourcen und Sektoren in den Bereichen Landwirtschaft, Lebensmittel und Getränke, Chemie, Polymere und Energie.

Das Finanzierungsinstrument zielt darauf ab, die sektorübergreifende Zusammenarbeit und die Entwicklung innovativer Lösungen in zwei bestimmten Themenbereichen für Projekte zu erleichtern, indem überregionale Verbindungen zwischen KMU, Forschungseinrichtungen und anderen Unternehmensorganisationen aufgebaut werden.

Innovation Express Call 2024 ist ein gemeinsamer Aufruf zur Einreichung von Vorschlägen, der im Rahmen des INNOBIOVC-Projekts durch Synchronisierung bestehender regionaler Förderprogramme im Alpenraum und darüber hinaus umgesetzt wird.

Synchronisierung bestehender regionaler Förderprogramme im Rahmen der IEC24 bedeutet:

  • Die Regionen beteiligen sich mit ihren eigenen, bestehenden regionalen Förderprogrammen.
  • Die teilnehmenden Regionen behalten die volle Kontrolle über ihre Verwaltungsverfahren, die finanzielle Abwicklung des Aufrufs sowie den Entscheidungsprozess.
  • Die Regeln für die Finanzierung und die Förderungswürdigkeit richten sich nach dem regionalen Förderungsprogramm der Regionen des Antragstellers.
  • Die Anträge werden auf der Grundlage ihres Potenzials, Vorteile für die teilnehmenden Antragsteller zu schaffen und zur Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Wirtschaft beizutragen, und in Übereinstimmung mit den Kriterien der jeweiligen regionalen/nationalen Förderprogramme bewertet.

Um die transregionalen Gemeinschaftsprojekte zu erleichtern, werden (virtuelle) Projektentwicklungsgespräche, Matchmakings als Workshops organisiert, um mit Hilfe des VCG.AI gezielt die richtigen Kooperationspartner zu finden.
Achten Sie auf die aktuellen Termine auf der INNOBIOVC-Website oder im Chemie-Cluster-Veranstaltungskalender.

II. ANWENDUNGSBEREICH UND THEMENFELDER DER AUSSCHREIBUNG

Die Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen zielt darauf ab, innovative Kooperationsprojekte im Bereich der zirkulären Bioökonomie zu unterstützen, um nachhaltige Praktiken zu fördern, die zur Erhaltung der Umwelt, zum Wirtschaftswachstum und zum sozialen Wohlergehen beitragen.

Der Innovation Express Call 2024 unterstützt die folgenden Themenbereiche:

1) Anwendung und Entwicklung von Technologien zur Umsetzung und Ausweitung von Bioökonomielösungen:

Unterstützung von Projekten, die fortschrittliche Technologien nutzen. Der Schwerpunkt liegt auf dem Upscaling von Neben- und Abfallströmen, um sie in wertvolle Ressourcen umzuwandeln und zu einer nachhaltigeren Kreislaufwirtschaft beizutragen. Die Vorschläge könnten das Up-Scaling von Technologien zur Umwandlung von Abfällen in Ressourcen umfassen, z. B. Fermentationstechnologien, Bioraffinerien und Biopolymerisation. Die Vorschläge sollten sich auf die Förderung von Innovationen, Technologien und Strategien konzentrieren, die zu den folgenden Themenbereichen beitragen:

A) Zirkuläre Produktion:

  • Optimierung von Produktionsprozessen und Steigerung der Ressourceneffizienz durch den Aufbau sektorübergreifender Wertschöpfungsketten
  • Entwicklung und Umsetzung von Technologien zur Umwandlung von Abfällen in Ressourcen (z. B. Technologien zur Umwandlung von Biomasse) für die Valorisierung von Neben- und Abfallströmen und für das Up-Scaling

B) Biobasierte Materialien und Produkte:

  • Entwicklung von biobasierten Materialien als Alternativen zu konventionellen Kunststoffen und Chemikalien

2) Neue Lösungen für den Klimaschutz und die Dekarbonisierung der Lieferketten

In diesem Themenfeld zielt das Förderprogramm darauf ab, neue Lösungen für mehr Nachhaltigkeit und Dekarbonisierung von Lieferketten anzuregen. Diese Modelle sind so konzipiert, dass sie die Zusammenarbeit verbessern und entlang verschiedener Stufen der Wertschöpfungsketten umgesetzt werden können. Der Schwerpunkt liegt auf der Schaffung von Synergien zwischen verschiedenen Interessengruppen wie Herstellern, Händlern und Primärerzeugern in verschiedenen Industriezweigen. Zu den Hauptinteressenbereichen gehört die Entwicklung neuer oder die Optimierung bestehender Lieferketten.

A) Nachhaltige Lieferketten:

  • Optimierung und Anpassung von überregionalen Logistik- und Transportprozessen in sektorübergreifenden Lieferketten
  • Entwicklung von sektorübergreifenden Kreislaufmodellen für Lieferketten

B) Dekarbonisierte Lieferketten:

  • Dekarbonisierung von sektorübergreifenden Lieferketten durch Anwendung von Kreislaufprinzipien