ReFiberTech – Kreislauffähige Faserverbundwerkstoffe für Bayern

Laufzeit: 

01.01.2026 – 31.12.2026

Förderung: 

Das Projekt wird gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie

Projektpartner

Das Cross-Cluster-Projekt ReFiberTech wird umgesetzt vom Spitzencluster MAI Carbon, dem Umweltcluster Bayern und dem Chemie-Cluster Bayern.  

Kurzüberblick 

ReFiberTech ist ein bayernweites Cross-Cluster-Projekt zur Förderung der Kreislaufwirtschaft von Faserverbundwerkstoffen (FVK). Ziel ist es, aktuelles Wissen zu Recycling, Reuse, Repair und biobasierten Alternativen zu bündeln, sichtbar zu machen und gezielt in neue Innovations- und Kooperationsprojekte in Bayern zu überführen. 

Ausgangssituation 

Faserverbundwerkstoffe wie glas- und kohlenstofffaserverstärkte Kunststoffe (GFK/CFK) sind zentrale Leichtbauwerkstoffe in Mobilität, Luft- und Raumfahrt, Bau, Energie und Medizintechnik. Gleichzeitig erschweren ihre komplexe Materialstruktur und begrenzte Rücklaufmengen bislang eine wirtschaftliche Kreislaufführung. Obwohl in den letzten Jahren große technologische Fortschritte erzielt wurden, fehlt es an transparenter, praxisnaher Aufbereitung der Informationen und Vernetzung der relevanten Akteur:innen. 

Für bayerische Unternehmen entsteht dadurch ein Informations- und Wettbewerbsnachteil – insbesondere in Bezug auf Recycling- und Wiederverwertungsverfahren, innovative R-Strategien sowie biobasierte Fasern und Matrixsysteme. Um Klimaschutzziele, Ressourceneffizienz und EU-Vorgaben zur Circular Economy zu erfüllen, besteht ein klarer Bedarf, neue Technologien und Geschäftsmodelle in Bayern zu entwickeln und Abhängigkeiten von Importen zu reduzieren. 

Projektziel 

ReFiberTech bündelt Kompetenzen von Unternehmen und Forschungseinrichtungen entlang der FVK-Wertschöpfungskette. Das Projekt schafft Transparenz über den Stand der Technik, identifiziert Best Practices und zeigt Perspektiven für nachhaltige, kreislauffähige Faserverbundlösungen auf. Gleichzeitig werden Akteure gezielt vernetzt, um Kooperationen und konkrete Entwicklungs- und Innovationsprojekte anzustoßen. 

Vorgehen  

1. Benchmark-Analyse & Fact-Sheets  

  • Systematische Recherche zu Recycling, Reuse, Repair und Advanced Recycling (chemisch/enzymatisch)
  • Betrachtung biobasierter Fasern und Matrixsysteme
  • Ergänzung durch Experteninterviews und Kurzumfrage
  • Veröffentlichung kompakter Fact-Sheets als praxisnahe Wissensbasis

2. Auftaktveranstaltung & Kurzstudie  

  • Vernetzung von Industrie und Forschung in Bayern
  • Sichtbarmachung von Trends, Technologien und Bedarfen
  • Einbindung der Ergebnisse in eine öffentlich zugängliche Kurzstudie

3. Innovationsworkshops & Projektanbahnung  

In zwei bis drei moderierten Workshops entwickeln Teilnehmende gemeinsam Ideen und Business-Cases und identifizieren Kooperationspartner. Mögliche Schwerpunkte: 

  • Reuse von Composite-Produkten (z. B. Flugzeugbauteile, Windkraftflügel)
  • Grüne Matrixsysteme & alternative Materialien (biobasiert, naturfaser- oder ligninbasiert)
  • Innovative Recyclingverfahren zur Kreislaufführung von Fasern und Matrix

Für jeden Workshop wird ein Call for Interest gestartet, um Akteure mit konkretem Anwendungsinteresse gezielt zusammenzubringen. Ziel ist die Entwicklung tragfähiger Projektideen, die in konkrete Technologie-, Entwicklungs- oder Kooperationsprojekte überführt werden können. 

Zielgruppe & Mehrwert

Das Projekt richtet sich an die Mitglieder und Netzwerkpartner aller drei Cluster – insbesondere bayerische Unternehmen und Forschungseinrichtungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette von Faser- und Matrixmaterialien über Recyclingtechnologien bis hin zu Anwendern aus verschiedenen Branchen, darunter Mobilität, Luft- und Raumfahrt, Bau, Energie, Sport/Outdoor und Medizintechnik. 

Mehrwert für Teilnehmende: 

  • Aktueller Überblick zu Technologien und Trends rund um kreislauffähige FVK
  • Praxisnahe Einblicke durch Fact-Sheets, Events und Workshops
  • Zugang zu neuen Kooperations- und Projektpartnerschaften
  • Impulse für eigene Innovations- und Entwicklungsaktivitäten 

Interesse & Mitwirkung 

Sie möchten sich aktiv einbringen, Ihr Know-how teilen oder an der Entwicklung neuer, kreislauffähiger Lösungen für Faserverbundwerkstoffe mitwirken?  
 
ReFiberTech richtet sich an Unternehmen, Forschungseinrichtungen und weitere Akteure aus Bayern, die Interesse an Recycling, Wiederverwertung, biobasierten Materialien oder neuen Geschäftsmodellen im Bereich Composites haben. 

Kontaktpersonen: 

Sprechen Sie uns gerne an und bringen Sie Ihre Perspektive, Fragestellungen oder Projektideen in ReFiberTech ein. 

UNSERE FACTSHEETS im Rahmen von ReFiberTech

FACTSHEET | Biobasierte Harze: Wie fossilfreie Alternativen für Kompositwerkstoffe vorankommen

Biobasierte Harze können dazu beitragen, den Einsatz fossiler Rohstoffe in Faserverbundwerkstoffen zu reduzieren. Doch welche Alternativen gibt es bereits, wo liegen ihre Potenziale und Grenzen und wie steht es um die Verfügbarkeit? Unser Factsheet gibt einen kompakten Überblick über verschiedene biobasierte Harzsysteme, aktuelle Entwicklungen und Anbieter.

FACTSHEET | CFK-Recycling: Wege zur Kreislaufführung von Carbonfasern

Wie lassen sich Carbonfasern hochwertig im Kreislauf führen und welche Verfahren sind bereits industriell etabliert? Das Factsheet gibt einen kompakten Überblick über den Status quo des CFK-Recyclings, zeigt Verwertungswege und Einsatzmöglichkeiten für recycelte Carbonfasern und beleuchtet aktuelle Herausforderungen auf dem Weg zu einer wirtschaftlichen Kreislaufwirtschaft.

FACTSHEET | Carbonfaser-Stäube: Exposition, Wirkung und sicherer Umgang

Was passiert, wenn bei der Bearbeitung von CFK Carbonfaser-Stäube und lungengängige Faserbruchstücke entstehen? Das Factsheet fasst den aktuellen Wissensstand zu Exposition und möglichen gesundheitlichen Wirkungen zusammen, ordnet die Studienlage ein und zeigt, welche Schutzmaßnahmen für einen sicheren Umgang empfohlen werden.

ReStoff – Digitale Vernetzung von Kunststoff-Stoffströmen in Bayern 

Laufzeit 

01.01.2026 – 31.12.2026 

Förderung 

Das Projekt wird gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.

Projektpartner 

Das Cross-Cluster-Projekt Restoff wird umgesetzt vom Umweltcluster Bayern und dem Chemie-Cluster Bayern.   

Projektbeschreibung 

Mit der Fortschreibung der bayerischen Kreislaufwirtschaftsstrategie (BayKWS) rückt die gezielte Förderung von Ressourceneffizienz, stofflicher Wiederverwendung und die Vernetzung relevanter Akteure entlang der Wertschöpfungsketten stärker in den Fokus. Insbesondere im Bereich Kunststoffrecycling besteht hoher Handlungsdruck – sowohl aufgrund regulatorischer Entwicklungen auf EU-Ebene als auch mit Blick auf unternehmerische Anforderungen an Rohstoffsicherung. 

Zahlreiche Unternehmen in Bayern sind bereits im mechanischen und chemischen Recycling tätig. Was bislang fehlt, ist eine strukturierte und transparente Übersicht darüber, welche Unternehmen welche Kunststoff-Stoffströme verarbeiten können und welche Technologien (z. B. Depolymerisation, Extrusion oder Pyrolyse) zur Verfügung stehen. Diese Transparenz ist eine zentrale Voraussetzung, um Stoffkreisläufe zu schließen, Unternehmen gezielt zu beraten und die Entwicklung zirkulärer Geschäftsmodelle voranzutreiben. 

Zielsetzung 

Ziel des Cross-Cluster-Projekts Restoff ist der Aufbau einer belastbaren Datenbasis für das Matching von Abfall- und Sekundärstoffströmen mit passenden Recyclingunternehmen, zunächst vorrangig in Bayern. Fokussiert werden Kunststoffströme im mechanischen und chemischen Recycling. 

Kurzfristig entsteht durch die systematische Erhebung, Strukturierung und Aufbereitung von Daten ein direkter Mehrwert für die Clusterarbeit. Umweltcluster und Chemie-Cluster Bayern können ihre Mitglieder gezielter beraten, Vernetzungen entlang der Wertschöpfungsketten initiieren und Marktakteuren eine bessere Orientierung bieten. 

Langfristig bildet die Datenbasis die Grundlage für eine digitale Lösung, die perspektivisch an bestehende Plattformen angebunden und auf weitere Materialkategorien (z. B. Metalle, Keramik oder Verbundstoffe) übertragen werden kann. 

Zielgruppe 

Das Projekt richtet sich an: 

  • Unternehmen der Kunststoffverarbeitung und -entsorgung 
  • Anbieter von Recyclingtechnologien (mechanisch und chemisch) 
  • Entwickler neuer Technologien (Forschungseinrichtungen und Hochschulen) für Stoffstrom-Modellierung und Verfahrens-Upscaling 
  • Beratende Stellen wie IHKs, das REZ, Umwelt- und Chemiecluster sowie politische Akteure 

Vorgehen und Arbeitsschritte 

Im Projekt werden folgende Schritte umgesetzt: 

  • Entwicklung eines strukturierten Fragenkatalogs in Zusammenarbeit mit IHK Nürnberg für Mittelfranken, Umweltcluster, Chemie-Cluster Bayern und REZ 
  •  Identifikation relevanter Unternehmen in Bayern (ggf. ergänzt um angrenzende Bundesländer) 
  •  Systematische Kontaktaufnahme sowie strukturierte Erhebung von Daten zu bestehenden und zukünftigen Stoffströmen, Technologien sowie Ein- und Ausgangsmaterialien 
  •  Aufbereitung der Ergebnisse in Form einer Technologie- und Stoffstromübersicht zur internen Nutzung und zur gezielten Vernetzung entlang der Wertschöpfungsketten 
  • Zusammenfassung der Ergebnisse in einem Bericht zur strukturierten Erfassung und zur Übertragbarkeit auf weitere Recyclingbranchen 

Beitrag zur BayKWS 

Mit seinen Ergebnissen leistet das Projekt einen konkreten Beitrag zur Umsetzung der bayerischen Kreislaufwirtschaftsstrategie. Es verknüpft Digitalisierung, Ressourceneffizienz und Industriekooperation und schafft die Grundlage für Folgeprojekte – etwa in Form digitaler Tools oder Plattformlösungen –, die auf andere Branchen übertragbar sind. 

Kontakt & Beteiligung 

Interessierte Organisationen können sich aktiv in das Projekt einbringen.
 
Für weitere Informationen steht Ihnen gerne Dr. Kerstin Schindler (Chemie-Cluster Bayern) zur Verfügung: 

📧 schindler@chemiecluster-bayern.de 

Umfrage

In dieser Umfrage erheben wir Daten zu Anforderungen, Kapazitäten und Stoffströme im Bereich
Kunststoffrecycling. Ziel ist es, eine belastbare Datenbasis für ein zukünftiges Matching-System
aufzubauen.

PotenCEA: Potenziale für Circular Economy in der Automobilindustrie

Laufzeit

01.01.2025 – 31.12.2025

Förderung

Das Projekt wird gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.

Warum PotenCEA?

Mit dem Projekt PotenCEA – Potenziale für Circular Economy in der Automobilindustrie arbeiten der Cluster Automotive, der Umweltcluster Bayern und der Chemie-Cluster Bayern gemeinsam an Lösungen für die zirkuläre Nutzung von Kunststoffen im Fahrzeugbau. Ziel ist es, neue Ansätze für die Rückgewinnung und Wiederverwendung von Kunststoffen entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu identifizieren und umzusetzen. 

Jährlich erreichen über sechs Millionen Fahrzeuge in Europa das Ende ihrer Lebensdauer – verbunden mit erheblichen Mengen an Kunststoffbauteilen, deren Rückführung bislang nur begrenzt gelingt. Kunststoffe sind leicht, vielseitig einsetzbar und aus dem modernen Fahrzeugbau nicht wegzudenken – stellen aber zugleich eine besondere Herausforderung für das Recycling dar. 

PotenCEA bringt Unternehmen aus der Automobil-, Werkstoff- und Recyclingbranche mit Forschung und Politik zusammen, um technologische, wirtschaftliche und regulatorische Lösungsansätze zu entwickeln. Ziel ist die Entwicklung zukunftsfähiger Stoffkreisläufe für die Fahrzeugindustrie. 

Projektbausteine

  • Fachworkshops und themenspezifische Diskussionsformate mit Industrie, Forschung und Politik 
  • Entwicklung praxisnaher Szenarien für Kreislaufansätze im Fahrzeugbau 
  • Vernetzung entlang der gesamten Wertschöpfungskette 
  • Gemeinsame Veröffentlichungen wie z. B. ein White Paper zur Projektdokumentation 

Wer kann sich einbringen? 

Gesucht werden Unternehmen, Start-ups, Forschungseinrichtungen und weitere Stakeholder aus den Bereichen: 

  • Fahrzeugbau und Automobilzulieferung 
  • Kunststoff- und Werkstoffverarbeitung 
  • Mechanisches und chemisches Recycling 
  • Umwelt- und Kreislaufwirtschaft 

Kontakt & Beteiligung 

Interessierte Organisationen können sich aktiv in das Projekt einbringen. Für weitere Informationen steht Ihnen gerne Dr. Kerstin Schindler (Chemie-Cluster Bayern) zur Verfügung: 
📧 schindler@chemiecluster-bayern.de 

BAMBI – Die Zukunft der Bioökonomie mit bayerischem Holz gestalten

Warum BAMBI? 

Holz ist weit mehr als ein traditioneller Rohstoff – es birgt das Potenzial, zur Grundlage einer innovativen, nachhaltigen Industrie in Bayern zu werden. Mit dem Projekt Marktpotenzial holzbasierte Bioökonomie in Bayern (BAMBI) wollen wir genau dieses Potenzial heben: Wir vernetzen Unternehmen, Wissenschaft und Politik, um die holzbasierte Bioökonomie in Bayern voranzubringen. 
 
Das Ziel: Wertschöpfung aus heimischem Holz steigern, regionale Kreisläufe stärken und innovative Geschäftsmodelle entwickeln.  
BAMBI ist keine Studie für die Schublade – wir setzen auf praxisnahe Lösungen und wollen gemeinsam mit Ihnen echte Business Cases entwickeln, die neue Wertschöpfungsketten begründen und eine nachhaltige Zukunft gestalten. 

Gemeinsam Chancen erkennen – Die Umfeldanalyse 


Wo stehen wir heute und wohin können wir uns entwickeln? In der ersten Projektphase nehmen wir die gesamte Wertschöpfungskette in den Blick – vom Wald bis zu innovativen Produkten in den unterschiedlichsten Bereichen, z. B Chemie-, Textil-, Bau- oder Verpackungsindustrie. Durch Interviews mit Schlüsselakteur:innen aus unterschiedlichsten Branchen ergänzen wir die Abbildung des Status quo und identifizieren Themenfelder mit Zukunftspotenzial. Dieses Wissen ist die Basis für konkrete Innovationen. 

Beteiligung erwünscht – Ihre Ideen für die holzbasierte Zukunft 


Nach der Analyse kommt das Handeln: In Workshops und Dialogformaten bringen wir Akteure aus Wirtschaft, Forschung und Politik zusammen. Gemeinsam bewerten wir Chancen und Herausforderungen, definieren Marktpotenziale und entwickeln Lösungen für konkrete Anwendungen. Besonders gefragt sind Ideen, die sich kurzfristig umsetzen lassen – die sogenannten Low Hanging Fruits, die den schnellen Einstieg in die Bioökonomie ermöglichen. 

Match-Making für Innovationen – Vernetzen und gemeinsam handeln 


Erfolg entsteht dort, wo die richtigen Partner zusammenkommen. Deshalb fördert BAMBI aktiv das Match-Making zwischen Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette: Von Waldbesitzern über Holzbe- und verarbeitende bis zu Endabnehmer:innen aus Industrie und Handel. Wir verknüpfen gezielt Angebot und Nachfrage und schaffen so die Grundlage für tragfähige Kooperationen und neue Geschäftsmodelle. 

Konkrete Ergebnisse – Von der Idee zur Roadmap 


Am Ende von BAMBI steht mehr als eine Sammlung guter Ideen: Gemeinsam mit unseren Partnern erarbeiten wir eine Roadmap für die industrielle Umsetzung der holzbasierten Bioökonomie in Bayern. Wir zeigen auf, wo Potenziale liegen, welche Rahmenbedingungen es braucht und wie Politik, Wirtschaft und Wissenschaft gemeinsam die biologische Transformation industrieller Fertigung gestalten können. 

Jetzt einbringen – Ihre Chance, Teil der Zukunft zu werden 


Ob Unternehmen, Forschungseinrichtung oder Verband – Ihre Perspektive und Ihre Expertise sind gefragt! Gestalten Sie die Zukunft der holzbasierten Bioökonomie in Bayern mit und werden Sie Teil von BAMBI. 
Nutzen Sie die Chance, innovative Partnerschaften zu schließen, neue Geschäftsfelder zu erschließen und den Wandel aktiv mitzugestalten. 

Lassen Sie uns gemeinsam zeigen: Bayern kann Bioökonomie – mit Holz, mit Innovation und mit starken Partnerschaften. 

Das Projekt wird gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie. 

Mitmachen und Kontakt 


Sie möchten Teil der holzbasierten Bioökonomie in Bayern werden? Wir freuen uns auf den Austausch mit Unternehmen, Forschungseinrichtungen und weiteren interessierten Akteuren. 

Kontaktieren Sie uns gerne:  

➡️ Stefan Torno, Cluster-Initiative Forst und Holz in Bayern gGmbH, torno@cluster-forstholzbayern.de 

➡️ Theresa Dörres, Chemie-Cluster Bayern GmbH, doerres@chemiecluster-bayern.de 

➡️ Alexander Schulze, C.A.R.M.E.N. e. V., alexander.schulze@carmen-ev.bayern.de 

CREATE – Ein Innovationscluster für biobasierte Kunststoffe 

Integration nachwachsender Rohstoffe in Wertschöpfungsnetze der Kunststoffindustrie durch Entwicklung eines Clusters für den Einsatz erneuerbarer Rohstoffe in der Kunststoffindustrie. 

Nachhaltigkeit und Innovation für die Kunststoffindustrie 

Die Zukunft der Kunststoffindustrie ist nachhaltig – mit biobasierten Rohstoffen, Kreislaufwirtschaft und innovativen Lösungen. Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) geförderte Projekt CREATE unterstützt Unternehmen dabei, biobasierte Kunststoffe und Verbundwerkstoffe erfolgreich in die industrielle Praxis zu überführen. 

Als starkes Netzwerk vereint CREATE Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Universitäten und Behörden in der Fokusregion Nordbayern und darüber hinaus entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von Rohstofflieferanten über Verarbeiter bis hin zu Recyclern. Unser Ziel ist es, Hemmnisse für den Einsatz nachwachsender Rohstoffe abzubauen und nachhaltige biobasierte Lösungen gezielt zu fördern. 

CREATE bietet Ihnen: 

🔹 Fachforen & Netzwerktreffen – Austausch und Zusammenarbeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette 
🔹 Bildungsangebote & Workshops – Wissenstransfer zu neuen Materialien, Verfahren und Märkten 
🔹 Digitale Tools – LCA-Tool, Nachhaltigkeitsinformationssystem, Technologieplattform und Rohstoffbörse 
🔹 Marktstudien & Business-Ecosystem-Mapping – Strategische Informationen für eine gezielte Markterschließung 
🔹 Match-Making & Kooperationen – Niederschwellige Vernetzung mit Geschäftspartnern und Entwicklungspartnern 

CREATE wird unter der Projektleitung des SKZ – Das Kunststoff-Zentrum durchgeführt. Als Projektpartner engagieren sich Chemie-Cluster Bayern, C.A.R.M.E.N. e.V. und Umweltcluster Bayern, um die Kunststoffindustrie in Nordbayern und darüber hinaus nachhaltig weiterzuentwickeln. 

Mitmachen und Kontakt 


Die Teilnahme am CREATE-Netzwerk ist kostenlos und bietet Ihnen die Möglichkeit, aktiv am Wandel der Kunststoffindustrie mitzuwirken. Nutzen Sie unsere Plattformen, um Innovationen voranzutreiben und sich mit Experten zu vernetzen. 

Ihr Ansprechpartner:

➡️ Georg Weig, Chemie-Cluster Bayern GmbH, weig@chemiecluster-bayern.de 

CREATE – in Kürze 

Projektleitung 

🔹 SKZ – Das Kunststoff-Zentrum, führend in der Kunststofftechnologie und Forschung. 🔗 SKZ

Projektpartner: 

    🔹 Chemie-Cluster Bayern – Industriecluster für Chemie- und Kunststoffinnovationen
    🔹 C.A.R.M.E.N. e.V. – Koordinationsstelle für nachwachsende Rohstoffe und Bioökonomie 🔗 C.A.R.M.E.N. e.V.
    🔹 Umweltcluster Bayern – Netzwerk und Plattform für nachhaltige Umwelttechnologien 🔗 Umweltcluster Bayern

Projektdetails: 

🔹 Projektlaufzeit: 01.02.2025 – 31.01.2028 
🔹 Fördergeber: BMWK – Industrielle Bioökonomie 
🔹 Projektkürzel: CREATE 
🔹 Projekttitel: Integration nachwachsender Rohstoffe in Wertschöpfungsnetze der Kunststoffindustrie durch Entwicklung eines Clusters für den Einsatz erneuerbarer Rohstoffe in der Kunststoffindustrie.   

CCU in Bayern – CO₂ als Ressource für eine klimaneutrale Industrie

Startschuss für das Cross-Cluster-Projekt „CCU in Bayern“
Mit dem offiziellen Start im Januar 2025 beginnt das vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie im Rahmen der Cluster-Offensive Bayern geförderte Cross-Cluster-Projekt „CCU in Bayern“, initiiert vom Chemie-Cluster Bayern und C.A.R.M.E.N. e.V.
Das Projekt hat das Ziel, die Potenziale von Carbon Capture and Utilization (CCU) als Schlüsseltechnologie für eine klimaneutrale Wirtschaft in Bayern aufzuzeigen: CO₂-Emissionen sollen nutzbar gemacht, neue Wertschöpfungskreisläufe etabliert und damit ein Beitrag zur Dekarbonisierung und zum Klimaschutz geleistet werden.

Das Projekt läuft von Januar 2025 bis Dezember 2025 und bietet eine Plattform für Wissenstransfer und Vernetzung zwischen Unternehmen, Wissenschaft und Politik.

Hintergrund: Warum Carbon Capture and Utilization?
Die Wirtschaft steht vor der Herausforderung, ihre Treibhausgasemissionen drastisch zu reduzieren, um die Klimaziele zu erreichen. Zusätzlich zur direkten Emissionsvermeidung bietet CCU eine vielversprechende Lösung: Anstatt CO₂ ungenutzt in die Atmosphäre auszustoßen, wird es als wertvoller Rohstoff betrachtet, z. B. für die Getränkeherstellung. Alternativ kann CO₂ durch chemische Prozesse in unverzichtbare Produkte wie synthetische Kraftstoffe, Kunststoffe, Chemikalien, Dünger und Baustoffe umgewandelt werden. Diese basieren bisher überwiegend auf fossilen Rohstoffen.
Bayern als führender Wirtschaftsstandort verfügt über die notwendigen technologischen, wissenschaftlichen und ökonomischen Ressourcen, um eine Vorreiterrolle bei CCU-Technologien einzunehmen. Hier setzt das Cross-Cluster-Projekt an, indem es Akteure vernetzt, Wissen bündelt und pragmatische Lösungen für die Umsetzung entwickelt.


Projektziele

Das Projekt verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz zur Implementierung von CCU-Technologien in Bayern:

  • Datenerhebung: Untersuchung des Bedarfs und der Potenziale für die CO₂-Nutzung.
  • Identifikation wirtschaftlicher Nutzungsmöglichkeiten: Ermittlung von Geschäftsmodellen für Unternehmen in verschiedenen Wirtschaftszweigen.
  • Stakeholder-Vernetzung: Aufbau eines starken Netzwerks aus Unternehmen, Forschung und Politik, um Wissenstransfer und Zusammenarbeit zu fördern.
  • Workshops, Veranstaltungen und Publikationen: Organisation von Fachveranstaltungen und Publikation von Forschungsergebnissen, um Wissen und Best-Practices zu teilen.
  • Unterstützung politischer Rahmenbedingungen: Erarbeitung von Handlungsempfehlungen für eine zukunftsfähige, klimaneutrale CO₂-Kreislaufwirtschaft.

Projektpartner & Zusammenarbeit

Der Chemie-Cluster Bayern und C.A.R.M.E.N. e.V. bündeln in diesem Projekt ihre Expertise:

  • Der Chemie-Cluster Bayern verbindet Industrieunternehmen, Start-ups und Forschungsinstitutionen entlang der chemischen Wertschöpfungskette und setzt sich für Innovationen im Bereich nachhaltiger Chemie ein.
  • C.A.R.M.E.N. e.V. als Koordinierungsstelle für nachwachsende Rohstoffe, Erneuerbare Energien und nachhaltige Ressourcennutzung bringt sein Know-how im Bereich Kreislaufwirtschaft und erneuerbare Ressourcen in das Projekt ein, um Pfade für eine zirkuläre Kohlenstoffwirtschaft aufzuzeigen.

Durch die enge Kooperation und die interdisziplinäre Zusammenarbeit sollen praxisnahe Lösungen entwickelt werden, die den Weg für eine breitere Implementierung von CCU-Technologien ebnen.


Wer kann mitmachen?
Das Projekt richtet sich an Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Verbände und politische Entscheidungsträger, die sich aktiv mit dem Thema CO₂-Nutzung beschäftigen. Interessierte Akteure sind eingeladen, sich einzubringen – sei es durch fachlichen Input, Kooperationsprojekte oder den Austausch in unseren Projektveranstaltungen.

Bleiben Sie informiert!
Melden Sie sich für unseren Newsletter an, nehmen Sie an unseren Veranstaltungen teil und vernetzen Sie sich mit führenden Expertinnen und Experten im Bereich CCU.

📌 Ihre Ansprechpersonen

Dr. Bettina Fink | C.A.R.M.E.N. e.V.
Georg Weig | Chemie-Cluster Bayern GmbH | weig@chemiecluster-bayern.de

 ​“Weaving Innovation into Resilience”

IDEALIST – InDustrial Ecosystems tAckLing supply chains dISrupTions and boosting advanced technologies uptake

Coordinated by CIMES, IDEALIST’s primary goal is to empower Small and Medium-sized Enterprises (SMEs) in three key industrial sectors: Energy-intensive industries, Aerospace and Defence, and Mobility, Transport & Automotive. These sectors are crucial to the European economy and face shared challenges, such as transitioning to sustainable practices, competitiveness in a context of limited raw materials and rising energy costs, and adapting to changing consumer habits.

Funded under the HORIZON-CL4-2023-RESILIENCE-01 call, IDEALIST represents a strategic initiative aimed at bolstering the resilience and technological adaptability of SMEs within the European Union.

The project indeed aims to transform SMEs from passive observers to active participants in these changes, especially in response to global events like the COVID-19 pandemic and the conflict initiated by Russia in Ukraine.

IDEALIST focuses on three main areas:

  1. Strategic Foresight: Developing tools and approaches to help SMEs anticipate and systematically prepare for change.
  1. Technology Uptake: Addressing barriers to adopting advanced technologies and fostering collaborations between tech-forward and traditional SMEs.
  1. Supply Chain Resilience: Identifying and mitigating critical dependencies and weaknesses to reduce the impact of disruptions on value chains.

The project will implement pilot projects to encourage collaboration across these ecosystems, using the Hack&Match method. It will also leverage the AGORA platform, led by EIT Manufacturing, to facilitate matchmaking and community building.

IDEALIST is a three-year Coordination and Support Action (CSA) whose consortium includes 14 partners from 6 European countries and Ukraine, reflecting its broad relevance and scope.


Getting involved & contact

Your contact person:  

➡️ Ting Liu, Chemie-Cluster Bayern GmbH, liu@chemiecluster-bayern.de 


Project Information

IDEALIST – Grant agreement ID: 101138366

EC signature date 16 November 2023
Start date 1 December 2023
End date 30 November 2026

EU contribution € 2 093 511,77

Funded under: Digital, Industry and Space

Coordinator:
CIMES – CREATING INTEGRATED MECHANICALS SYSTEMS AUVERGNE-RHONE-ALPES (FR)

Project Partners

COMET SCRL (IT)
EIT MANUFACTURING ASBL (FR)
DITECFER S.c.ar.l. (IT)
Association ‘Industrial Automation of Ukraine’ (UA)
GIE ALBATROS (FR)
GEOKOMPETENZZENTRUM FREIBERG EV (DE)
4CF SP ZOO (PL)
POLYMERIS (FR)
ASOCIACION CLUSTER DE AUTOMOCION DE ARAGON (FR)
SILESIAN AVIATION CLUSTER (PL)
FUNDACIO EURECAT (ES)
CZECH AEROSPACE CLUSTER (CZ)
CHEMIE-CLUSTER BAYERN (DE)

Biomasse nicht als Abfall, sondern als wertvoller Rohstoff. Mit dieser Strategie soll im Projekt TeBiCE gezeigt werden, dass die Umsetzung der Bioökonomie neben mehr Nachhaltigkeit sowohl wirtschaftliche als auch soziale Vorteile bringt.

Die sechs Projektregionen (Italien, Österreich, Deutschland, Slowenien, Slowakei und Polen) verfügen über ein enormes Potential an bislang ungenutzter Biomasse. Dieses soll durch die Zusammenarbeit von acht Projektpartnern durch die Etablierung von Bio- und Kreislaufwirtschaft in Zentraleuropa gemeinsam erschlossen werden.  


In diesem Projekt wollen wir Barrieren beseitigen, die der Entwicklung eines nachhaltigen Markts für hochwertige Bioprodukte im Weg stehen, um Reststoffe in Zukunft besser nutzen zu können. Der Fokus liegt dabei auf ungenutzten Nebenprodukten und Abfallprodukten aus der Primärproduktion, Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie.

Oft ist bei nachhaltigen Alternativen im Vergleich zu etablierten Produkten die fehlende Wirtschaftlichkeit ein Hindernis. Oder aber es ist einfach nicht bekannt, dass der Abfall eines Produzenten als Rohstoff für einen anderen Produktionsprozess genutzt werden kann.

Hier setzt TeBiCE an: Wir wollen in den Projektregionen die passenden Partner zusammenbringen, so dass aus bisher als Reststoff wahrgenommenen Ressourcen hochwertige neue Produkte entstehen und neue Wertschöpfungsketten aufgebaut werden können. Außerdem soll mit neuen Technologien die Bioökonomie noch effizienter werden.

Um die Zusammenarbeit wirkungsvoll zu gestalten, sollen bürokratische Hürden abgebaut und international einheitliche Qualitätsstandards für Materialien geschaffen werden. So profitieren die beteiligten Regionen nicht nur von einer ressourcenschonenderen Wirtschaftsweise, sondern auch von einer verbesserten Wettbewerbsfähigkeit in unternehmerischer und sozialer Hinsicht.  

➡️ Weitere Informationen: https://www.interreg-central.eu/projects/tebice/

➡️ Weitere Informationen zum TeBiCE Forum 2025: https://chemiecluster-bayern.de/events/tebice-forum-advancing-circular-bioeconomy/


Mitmachen und Kontakt

Ihre Kontaktperson:  

➡️ Emilija Kohls, Chemie-Cluster Bayern GmbH, kohls@chemiecluster-bayern.de 

Project details 

Name: TeBiCE – Territorial biorefineries for circular economy 

Funding programme: Interreg Central Europe 

Lead Partner: Venetian Agency for Innovation in the Primary Sector – Veneto Agricoltura (IT) 

Partner:
Venetian Agency for Innovation in the Primary Sector – Veneto Agricoltura (IT)
National Institute of Chemistry (SI)
Fraunhofer Italia Research scarl – Innovation Engineering Center (IT)
Chemie-Cluster Bayern GmbH (DE)
University of Warmia and Mazury in Olsztyn (PL)
Kujawsko-Pomorskie Voivodeship (PL)
Slovak Chamber of Commerce and Industry (SK)
Carinthia UAS – non-profit limited liability company (AT) 

Duration: 04/2023- 03/2026 

Budget: 2.052.855 € (1.642.284 € co-financed by the ERDF) 

Förderung nachhaltiger Investitionen in die Kreislaufwirtschaft im Alpenraum

Seit April 2023 ist der Chemie-Cluster Bayern GmbH Partner des Interreg Alpine Space Projects InnoBioVC.

Die Bioökonomie, die unter anderem Lebensmittel, Textilien und Energie liefert, ist ein wichtiger Aspekt unseres Lebens. Da sich eine zirkuläre Bioökonomie noch in der Entwicklungsstadium befindet, könnte der Aufbau internationaler, zirkulärer Wertschöpfungsketten für die Bioökonomie ein entscheidender Erfolgsfaktor werden. Der Aufbau solcher Wertschöpfungsketten ist oft aufgrund ihres überregionalen Charakters problematisch, da sich kleine Unternehmen, die auf einen lokalen Markt fokussiert sind, oft nicht gegenseitig kennen.

Begleiten Sie uns auf einer spannenden Reise, um das Bewusstsein für Finanzierungsmöglichkeiten und die Messung von Auswirkungen regionaler oder unternehmerischer Investitionen entlang der Wertschöpfungskette in der Kreislaufwirtschaft im Alpenraum zu schärfen. Derzeit besteht ein erheblicher Mangel an Verständnis für die Finanzierungsdynamik und die Quantifizierung der Effekte von Investitionen.

Aufbauend auf den erfolgreichen Ergebnissen der Interreg-Alpenraumprojekte ARDIA-NET und AlpLinkBioEco wird INNOBIOVC innovative Lösungen entwickeln. Mithilfe eines neuartigen Tools, basierend auf den Erkenntnissen und dem Wissen aus diesen Projekten, werden unsere Partner über Finanzierungsmöglichkeiten informiert und erhalten Unterstützung bei der Identifizierung der besten Kooperationspartner. Gleichzeitig können sie die Nachhaltigkeitsgewinne von Kreislaufprodukten präzise messen.

Durch die Förderung von Zusammenarbeit und Wissensaustausch wird INNOBIOVC gemeinsam mit den Unternehmen neue Kreislaufprodukte entwickeln. Unser Ziel ist es, ein lebendiges Ökosystem zu schaffen, in dem Unternehmen florieren und einen Beitrag zu einer nachhaltigen Zukunft im Alpenraum leisten können.

Neben dem Chemie-Cluster Bayern, als einzigem bayerischen Partner, sind folgende Akteure aus vier europäischen Ländern am Projekt beteiligt:

Weitere Informationen

Bei Fragen und Anregungen zum Projekt wenden Sie sich bitte an Stefanie Vogel oder Georg Weig.

➡️Weiterführende Informationen zu InnoBioVC auf der Homepage unter: https://www.alpine-space.eu/project/innobiovc/


Interreg Alpine Space 2021 – 2027

InnoBioVC Project 01.04.2023 – 30.09.2024
Priority: Carbon neutral and resource sensitive Alpine region; Contribution to EUSALP AG

AG1 Research & innovation

This project is co-funded by the European Union through the Interreg Alpine Space programme.

Cradle to cradle, circular design and circular substitutions for linear products in industrial manufacturing processes in the Alpine Space

Der Chemie-Cluster Bayern GmbH ist seit November 2022 erneut Partner in einem Interreg Alpine Space Konsortium.  Ziel des Projekts Cradle-ALP ist es, das Bewusstsein der Öffentlichkeit, relevanter Industrien und politischer Interessenvertreter für Cradle-to-Cradle-Ansätze, zirkuläres Design und CircularEconomy im Alpenraum zu erhöhen.

Der Fokus liegt darauf in der Kunststoff-, Verpackungs-, Chemie-, Holz-/Möbel- und Textilindustrie neue Ansätze zu eruieren, um zirkuläre Wertschöpfungsnetzwerke aufzubauen und dadurch fossile oder nicht nachhaltige Materialien durch zirkuläre, nachhaltige und biobasierte/bioabbaubare Materialien zu ersetzen.

Hierzu sollen zunächst Industrievertreter, politische Interessenvertreter und die breite Öffentlichkeit für das Thema sensibilisiert und das Bewusstsein für die Möglichkeiten, Hindernisse und Mechanismen einer nachhaltigen Transformation der Industrie in Richtung biobasierte Kreislaufwirtschaft geschärft werden.

Im weiteren Projektverlauf werden Experten aus Industrie und Forschung eingebunden, um  „Transformation-Roadmaps“ zu entwickeln, die anschließend mit industriellen Partner in Pilotversuchen auf industrielle Praxistauglichkeit getestet werden sollen. Ziel ist es, dass die Wertschöpfungsketten Regionen übergreifend und somit neue Geschäftskooperationen gebildet werden.

Letztlich wird das Konsortium darauf hinarbeiten, politische Konvergenz für transnationalen S4-Strategien in den Schwerpunktsektoren zu erreichen und gemeinsame Finanzierungsinstrumente für die Unterstützung der Unternehmen in der Transformation zu initiieren. Cradle-ALP trägt so zur industriellen Transformation und dem Aufbau einer nachhaltigeren Produktionsweise im Alpenraum bei.

Das Konsortium besteht aus Clustern, Universitäten, Unternehmensverbänden, Institutionen und Organisationen aus sechs europäischen Ländern. Neben dem Chemie-Cluster Bayern, als einzigem bayerischen Partner, sind folgende Akteure am Projekt beteiligt:

Weitere Informationen

Bei Fragen und Anregungen zum Projekt wenden Sie sich bitte an 📧Tobias Schwarzmüller.


Weiterführende Informationen zu Cradle-ALP


Roadmaps


Interreg Alpine Space 2021 – 2027

Cradle-ALP Project 01.11.2022 – 31.10.2025
Priority: Carbon neutral and resource sensitive Alpine region; Contribution to EUSALP AG

AG1 Research & innovation

This project is co-funded by the European Union through the Interreg Alpine Space programme.

Total eligible costs: 1.953.970 EUR

ERDF grants: 1.405.478 EUR