Begriffe wie Defossilisierung, Dekarbonisierung und Carbon Capture & Utilisation (CCU) sind gerade hoch aktuell und in aller Munde. Was hat es damit auf sich? Welche Technologien existieren heute schon um CO2 als Rohstoff zu nutzen und umzuwandeln? Welche Forschungsinstitute, Universitäten, Start-ups und Unternehmen sind in diesem Feld aktiv?

Das klären wir in unserer neuen Multimedia-Story unseres Cross-Cluster Projektes WECLA, die wir gemeinsam mit unseren Kolleg:innen vom Cluster Neue Werkstoffe erstellt haben. Wir erklären nicht nur einfach und verständlich was CO2 ist und was sich hinter den Begriffen Defossilisierung und Dekarbonisierung versteckt, sondern erläutern auch detailliert welche Abscheidungs- und Umwandlungstechnologien für die Nutzung von CO2 als Rohstoff existieren. Richtig spannend wird es immer dann, wenn wir Kohlenstoffdioxidemissionen in Gegenstände des täglichen Lebens umgewandelt werden und wir als Verbraucher:innen diese Produkte sehen, essen und auch tragen können.

Sie wollen mehr erfahren - einfach die Story im Scrollytelling-Tool Pageflow anklicken und auf Entdeckungsreise gehen!

Hier noch mal der Link zu Pageflow: CO2 als Rohstoff für die chemische Industrie (pageflow.io)


Cross-Cluster-Projekt „WECLA“

"Alternative technologische Ansätze für Inhaltsstoffe, Materialien und Lebensmittel – Umfeldanalyse zu innovativen Start-ups und aktuellen Forschungsentwicklungen mit dem Ziel des Wissenstransfers“

Eine Zusammenarbeit der Cluster und Initiativen:

Gefördert vom Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, im Rahmen der Förderinitiative “Cross-Cluster-Bayern 2022”.

Quelle: Bayern Innovativ

Mit jedem Tag wird deutlicher: Wir müssen uns von einer linearen und fossil-basierten Gesellschaft zu einer nachhaltigen, kreislauffähigen und ressourcenerhaltenden Wirtschaft und Gesellschaft wandeln. Besser heute als morgen. 

Diese Transformation geht über die bloße Abkehr von fossilen Rohstoffen hinaus und umfasst Agrarwirtschaft, Lebensmittelproduktion, Rohstoffgewinnung und Werkstoffherstellung. Dafür sind innovative Ideen und Technologien u.a. aus der Chemie, Lebensmitteltechnologie, Biotechnologie und Werkstoffwissenschaft notwendig. 

 
Im Rahmen des Projekts WECLA “Alternative technologische Ansätze für Werkstoffe, Ernährung, Chemie, Landwirtschaft und Additive Fertigung” suchen wir diese Ideen, smarte Köpfe und technologischen Visionäre. Wir wollen wissen, woran aktuell geforscht wird und welche Entwicklungen wir zukünftig erwarten dürfen. Unser Fokus liegt dabei auf innovativen Materialien aus Reststoffen, neuartigen Lebensmitteln, nachhaltigen nicht fossil-basierte Werkstoffen und biobasierten Produkten sowie neuen Formen der Landwirtschaft. Alle Informationen wollen wir kompakt und übersichtlich darstellen, um die Potenziale und Anwendungen der wichtigsten Zukunftstechnologien den unterschiedlichen Akteuren der bayerischen Wirtschaft aufzuzeigen. 
 
Wenn ihr an Lösungen für die Zukunft arbeitet, dann freuen wir uns, wenn ihr uns euer Projekt, Startup oder Unternehmen (aus Bayern) kurz beschreibt. Wir werden euch für Hintergrundinformationen, durch Interviews, etc. in unsere Arbeit einbinden und eure Innovationen dem bayerischen Ecosystem vorstellen. Das erhöht die Sichtbarkeit eurer Ideen und Produkte und wir können euch mit neue Kooperationspartnern vernetzen. 

Bei Interesse sendet uns bitte eine E-Mail mit Kontaktdaten und einer kurzen Beschreibung (3-5 aussagekräftige Sätze) eurer Technologie oder eurem Pitchdeck. Wir werden euch zeitnah kontaktieren, wenn der Technologieansatz in die Ausrichtung passt.

Euer WECLA- Team 

Eva, Theresa, Tobias, Christian 

Kontakt per E-Mail: 


Cross-Cluster-Projekt „WECLA“

"Alternative technologische Ansätze für Inhaltsstoffe, Materialien und Lebensmittel – Umfeldanalyse zu innovativen Start-ups und aktuellen Forschungsentwicklungen mit dem Ziel des Wissenstransfers“

Eine Zusammenarbeit der Cluster und Initiativen:

Gefördert vom Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, im Rahmen der Förderinitiative “Cross-Cluster-Bayern 2022”.

Im bayerischen Cross-Cluster Projekt „ Alternative technologische Ansätze für Werkstoffe, Ernährung, Chemie, Landwirtschaft und Additive Fertigung - WECLA“ haben sich der Cluster Neue Werkstoffe (CNW), der Cluster Ernährung (CE), der Chemie-Cluster Bayern (CCB), die Koordinierungsstelle Additive Fertigung und das Kompetenz-Netzwerk Digitale Landwirtschaft Bayern (KNeDL) zusammengeschlossen, um  gemeinsam in den Zukunftstechnologiefeldern rund um die Themen Werkstoffe, Ernährung, Chemie, Landwirtschaft und Additive Fertigung zu arbeiten.

Die Transformation unseres Wirtschaftssystems hin zu einer nachhaltigen und auf erneuerbaren Ressourcen basierenden Wirtschaft ist von großer Bedeutung für die Entwicklung unserer Gesellschaft, zur Erhaltung unseres Wohlstands und für eine enkelfähige Zukunft. Die benötigte Transformation geht über eine bloße Abkehr von fossilen Rohstoffen hinaus. Sie umfasst die Agrarwirtschaft und Lebensmittelproduktion die Nutzung anfallender Reststoffe und Nebenströme und den Einsatz ressourcenarmer, kreislauffähiger Technologien. Hierfür werden neue innovative Verfahren und Technologien benötigt, die teilweise auf dem Markt verfügbar sind, sich jedoch meist noch in der Entwicklung befinden. Insbesondere die Biotechnologie, Chemie und Additive Fertigung werden als Technologiefelder mit hohem Innovationspotenzial angesehen.

Projektziel:

Ziel des Projektes ist der Aufbau von Wissen über alternative Technologien, innovative Technologieentwickler und Pioniere in Forschungseinrichtungen sowie zukunftsträchtige Startups und innovative und agile Unternehmen. Die Analyse von Schnittstellen soll die Potenziale der Technologien und Prozesse für andere Technologie- und Anwendungsgebiete aufzeigen.

Die Schwerpunkte der Recherche liegen dabei auf folgenden Technologiefeldern:

  • alternative Rohstoffe für Lebensmittel
  • Ersatz fossil-basierter und/oder tierischer Materialien
  • 3D-Druck von Lebensmitteln, Biomaterialien und Bioinks
  • Neue Produktionsverfahren wie Cellular Agriculture, Hydroponik, lndoor-/Vertical Farming
  • (Natürliche) lnhaltsstoffe für Lebensmittel, Kosmetik und Konsumgüter aus pflanzlichen Roh-, Reststoffen und industriellen Nebenströmen durch industrielle Biotechnologie

Die Erkenntnisse aus Recherche und Analyse werden anschaulich aufbereitet. Mit modernen und attraktiven Kommunikationsformaten für den Wissenstransfer werden diese Informationen dem bayerischen Innovationsökosystem und seinen Akteuren in Wirtschaft, Industrie und Wissenschaft zugänglich gemacht. Damit sollen die Clusterpartner und bayerische Unternehmen für Zukunftsthemen sensibilisiert werden und Impulse für neue Geschäftsideen gesetzt werden. Darüber hinaus wird die Zusammenarbeit der drei Cluster, dem Kompetenznetzwerk und der Koordinierungsstelle ausgebaut und verstetigt.

Erste Schritte:

In den nächsten Monaten werden nun Zukunftsthemen, innovative Startups und Technologievorreiter recherchiert und eine projektinterne Datenbank aufgebaut. In einem Workshop mit externen Kommunikationsexperten werden aktuelle und zielgruppenspezifische Kommunikationsformate eruiert, ausgewählt und ein Redaktionsplan erstellt.

Weitere Informationen

Bei Interesse oder Fragen wenden Sie sich gerne an unser Projektteam: Theresa Dörres (doerres@chemiecluster-bayern.de; +49 174 977 39 13)


Cross-Cluster-Projekt „WECLA“

"Alternative technologische Ansätze für Inhaltsstoffe, Materialien und Lebensmittel – Umfeldanalyse zu innovativen Start-ups und aktuellen Forschungsentwicklungen mit dem Ziel des Wissenstransfers“

Eine Zusammenarbeit der Cluster und Initiativen:

Gefördert vom Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, im Rahmen der Förderinitiative “Cross-Cluster-Bayern 2022”.