











Fotocredits: Tom Bauer
Am 8. Juli 2026 wurde der Chemiepark GENDORF zum Treffpunkt für Innovation, Unternehmertum und die Zukunft der Chemieindustrie. Unter dem Motto „Chemistry in Transformation“ brachte Pitch & Bond 2026 Start-ups, Industrieunternehmen, Investor:innen und Innovationsakteur:innen zusammen – für einen Nachmittag voller inspirierender Impulse, spannender Technologien und wertvoller Gespräche.
Gemeinsam mit unserem Co-Host InfraServ Gendorf haben wir einen Ort geschaffen, an dem aus Ideen neue Partnerschaften entstehen können – genau dort, wo Innovation später ihren Weg in die industrielle Anwendung findet.
Die chemische Industrie steht vor tiefgreifenden Veränderungen. Klimaneutralität, Kreislaufwirtschaft, neue biobasierte Verfahren und resiliente Wertschöpfungsketten stellen Unternehmen vor große Herausforderungen – und eröffnen gleichzeitig enorme Chancen.
Start-ups spielen dabei eine entscheidende Rolle. Sie entwickeln neue Technologien, treiben Innovationen voran und bringen frische Perspektiven in etablierte Industrien. Damit diese Lösungen den Weg aus dem Labor in den industriellen Maßstab finden, braucht es jedoch mehr als gute Ideen: Es braucht den Austausch zwischen Gründer:innen, Industrie, Forschung und Kapitalgebern.
Genau hier setzt Pitch & Bond an. Das Veranstaltungsformat des Chemie-Cluster Bayern schafft eine Plattform, auf der Innovationen sichtbar werden, Kontakte entstehen und Kooperationen ihren Anfang nehmen.
Mit dem Chemiepark GENDORF bot Pitch & Bond 2026 den passenden Rahmen für dieses Ziel. Bereits vor dem offiziellen Veranstaltungsbeginn erhielten die Teilnehmenden bei einer exklusiven Bustour Einblicke in einen der bedeutendsten Chemiestandorte Bayerns.
Die anschließenden Vorträge fanden im Lehrtechnikum der Bildungsakademie Inn-Salzach (BIT) statt – einer hochmodernen Ausbildungs- und Technikumshalle, die einen realen Produktionsbetrieb im kleineren Maßstab abbildet. Auf rund 2.000 Quadratmetern mit Laboren, Prozessanlagen und einer eigenen Messwarte wurde deutlich, wie aus innovativen Ideen industrielle Realität werden kann. Die außergewöhnliche Location unterstrich damit eindrucksvoll das diesjährige Veranstaltungsmotto „Chemistry in Transformation“.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die 12 ausgewählten Start-ups, die ihre Technologien und Geschäftsmodelle in kurzen Pitch-Sessions präsentierten.
Die Unternehmen deckten drei zentrale Zukunftsfelder der chemischen Industrie ab:
Circular Chemistry | Green Energy & Process Innovation | Industrial Biotechnology
Mit dabei waren:
Die Pitches zeigten eindrucksvoll, wie innovative Technologien dazu beitragen können, Ressourcen effizienter zu nutzen, Emissionen zu reduzieren und neue nachhaltige Produktionsprozesse für die chemische Industrie zu entwickeln.
Einen besonderen Impuls setzte die Keynote von Dr. Robert Richard Richter, Geschäftsführer von WERK1 München. Unter dem Titel „From Startup Center to DeepTech Home“ zeigte er auf, welche Faktoren entscheidend sind, um langfristig erfolgreiche Innovationsökosysteme aufzubauen. Im Mittelpunkt stand dabei weniger die Geschichte von WERK1 selbst als vielmehr die Frage, warum manche Innovationsstandorte besonders erfolgreich darin sind, Talente, Kapital, Unternehmen und Ideen dauerhaft miteinander zu vernetzen.
Ergänzt wurde das Programm durch eine Impulse Speech von Christian Eichner (InfraServ Gendorf) zum Thema „Home of Bavarian DeepTech“. Er machte deutlich, welche Rahmenbedingungen DeepTech-Start-ups benötigen, um den Schritt von der Technologieentwicklung in den industriellen Maßstab erfolgreich zu meistern – und welche Rolle Chemieparks dabei als Innovationsökosysteme spielen können.
Pitch & Bond lebt nicht nur von den Präsentationen auf der Bühne. Ebenso wichtig sind die Gespräche dazwischen. Beim gemeinsamen Flying Dinner, während der Networking-Sessions und im persönlichen Austausch zwischen Start-ups, Industrieunternehmen, Investor:innen und Forschungseinrichtungen entstanden zahlreiche neue Kontakte und erste Ideen für zukünftige Kooperationen.
Gerade diese Begegnungen machen Pitch & Bond zu mehr als einer klassischen Pitch-Veranstaltung: Sie schaffen Vertrauen, fördern den Wissenstransfer und bilden die Grundlage für Innovationen, die langfristig Wirkung entfalten können.
Ein besonderer Dank gilt unserem CCB-Organisationsteam – Anja Strunz, Matthias Klein, Dr. Kerstin Schindler, Dr. Tobias Schwarzmüller, Friederike Metze und Charlène Kerner – die Pitch & Bond 2026 mit großem Engagement vorbereitet und umgesetzt haben.
Ebenso bedanken wir uns herzlich bei unserem Co-Host InfraServ Gendorf für die hervorragende Zusammenarbeit und dafür, dass wir Pitch & Bond im Chemiepark GENDORF ausrichten durften. Unser Dank gilt insbesondere Renate Fleissner, Christian Eichner, Tilo Rosenberger-Süß, Martina Kress und Christoph von Reden, die die Veranstaltung mit großem Einsatz begleitet und ermöglicht haben.
Ein herzliches Dankeschön geht außerdem an Dr. Robert Richard Richter für seine inspirierende Keynote sowie an alle Start-ups, Speaker, Partner:innen und Gäste, die Pitch & Bond 2026 zu einem besonderen Erlebnis gemacht haben.
Die Herausforderungen der Transformation lassen sich nur gemeinsam bewältigen. Veranstaltungen wie Pitch & Bond zeigen, wie wichtig starke Netzwerke zwischen Start-ups, Industrie, Wissenschaft und Investor:innen sind, um innovative Technologien schneller in die industrielle Anwendung zu bringen.
Auch in Zukunft möchten wir mit Pitch & Bond genau diesen Austausch fördern und eine Plattform schaffen, auf der Ideen zu Kooperationen und Innovationen zu marktfähigen Lösungen werden.
Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für einen inspirierenden Tag voller neuer Impulse und freuen uns schon jetzt auf die nächste Ausgabe von Pitch & Bond.
Let’s keep bonding.