
Biobasierte Polymere gewinnen in Zeiten von Ressourcenknappheit und schwankenden Materialpreisen zunehmend an Bedeutung. Am 11. und 12. November befasst sich der 2. PEF World Congress mit einer dieser biobasierten Alternativen: Polyethylenfuranoat (PEF), einem neuen Werkstoff, der PET sehr ähnlich, diesem jedoch in seiner Funktionalität überlegen ist. Die Veranstaltung, die in Düsseldorf (und online) stattfindet, befasst sich eingehend mit den Ausgangschemikalien, den Materialeigenschaften, der Verarbeitung und den Anwendungsmöglichkeiten von PEF, aber auch mit Gesetzgebung, Normung und der globalen Marktdynamik.
Die erste Veranstaltung vor zwei Jahren versammelte über 80 Branchenexperten aus 18 Ländern. Weitere Informationen unter: https://www.PEF-World-Congress.com

Mit zunehmender Digitalisierung und Vernetzung von Produktionsanlagen wächst auch die Angriffsfläche für Cyberattacken. Dabei geht es längst nicht mehr nur um klassische IT-Systeme: Auch Maschinen, Anlagen und industrielle Steuerungssysteme können zum Ziel werden. Operational Technology (OT) Security beschäftigt sich mit dem Schutz genau dieser Systeme und ist damit insbesondere für produzierende Unternehmen ein relevantes Thema.
Im CCB Spotlight gibt Erwin Kruschitz von anapur einen praxisnahen Einstieg in die Cybersecurity industrieller Produktionsumgebungen. Er zeigt, welche neuen Angriffsflächen durch die Digitalisierung entstehen, welche Bedrohungen für Produktionsbetriebe relevant sind und welche Folgen Cybervorfälle in der Praxis haben können. Anhand von zwei konkreten Beispielen wird deutlich, wie industrielle Produktion bereits durch Cyberangriffe beeinträchtigt wurde.
Darüber hinaus geht das Webinar auf aktuelle Anforderungen aus NIS-2, Störfallverordnung und Arbeitsschutz ein und zeigt, welche Maßnahmen Unternehmen ergreifen können, um ihre Produktionsumgebungen besser abzusichern.
Das Spotlight richtet sich insbesondere an Unternehmen der chemischen und produzierenden Industrie, die sich einen fundierten Überblick über OT Security verschaffen und das Thema für die eigene Organisation besser einordnen möchten.
Erwin Kruschitz ist Gründer und Vorstand der anapur und beschäftigt sich fachlich mit Prozessautomatisierung und Cybersecurity. Er ist Co-Obmann des entsprechenden NAMUR-Arbeitskreises und als Mitglied in einschlägigen Gremien im VCI, VDMA sowie DIN/DKE aktiv.

Wie gelingt industrielle Transformation in der Praxis auch mit begrenzten Ressourcen? Welche ersten Schritte sind sinnvoll und welche Lösungen haben sich bereits bewährt?
Unter dem Motto „Klimafreundliche Industrie: Schritt für Schritt“ lädt das Servicezentrum für industrielle Transformation in den Regionen Sie herzlich zur 2. Jahrestagung am 30. September 2026 in Leipzig ein.
Darauf können Sie sich freuen:
Datum & Ort
Mittwoch, den 30. September 2026
Uhrzeit, 09:30 – 16:30 Uhr
Mediencampus Villa Ida, Poetenweg 28, 04155 Leipzig
Jetzt vormerken: Praxispreis „Klimafreundliche Industrie: Einfach mal machen.“
Zeigen Sie, wie Klimaschutz in der Industrie einfach, wirtschaftlich und wirksam gelingt! Gesucht werden praxiserprobte Maßnahmen, die Transformationsprozesse anstoßen und andere Unternehmen inspirieren. Alle eingereichten Beispiele werden auf der Website des Servicezentrums veröffentlicht. Die drei überzeugendsten Beiträge werden im Rahmen der Jahrestagung mit dem Praxispreis „Klimafreundliche Industrie: Einfach mal machen.“ ausgezeichnet. Die Bewerbung dauert nur 15 Minuten. Bewerbungsschluss ist der 15. August 2026. Hier geht’s zum Anmeldeformular:

📅 24.11.2026
📍Lyon & online
Wie können europäische KMU Veränderungen frühzeitig erkennen, auf neue Herausforderungen reagieren und sich langfristig resilient aufstellen? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Abschlussveranstaltung des EU-Projekts IDEALIST am 24. November 2026 in Lyon und online.
Nach drei Jahren europäischer Zusammenarbeit bringt das IDEALIST Final Event Unternehmen, Cluster, politische Entscheidungsträger, Innovationsexpert und weitere europäische Akteur zusammen. Im Mittelpunkt stehen aktuelle wirtschaftliche, technologische und geopolitische Veränderungen und ihre Auswirkungen auf europäische Wertschöpfungsketten und industrielle Ökosysteme.
IDEALIST unterstützt KMU aus den drei industriellen Ökosystemen energieintensive Industrien, Luft- und Raumfahrt & Verteidigung sowie Mobilität, Transport & Automotive dabei, ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber Krisen und strukturellen Veränderungen zu stärken.
Beim Final Event werden zentrale Ergebnisse und Instrumente aus dem Projekt vorgestellt und mit Erfahrungen aus der Praxis verbunden. Das Programm bietet unter anderem:
Dabei geht es auch um die Frage, wie die im Projekt entstandenen Ansätze und Netzwerke über das Projektende hinaus genutzt werden können.
Save the date: 📅 24.11.2026 | 📍Lyon & online
Die Veranstaltung wird im Rahmen des EU-Projekts IDEALIST von den Clustern EDEN und CARA organisiert. Der Chemie-Cluster Bayern ist Projektpartner von IDEALIST.

Innovationen entstehen heute selten allein. Ob Forschungsprojekt, Entwicklungskooperation oder Ausgründung – sobald mehrere Partner zusammenarbeiten, stellt sich früh die entscheidende Frage: Wer besitzt die Innovation und wie lassen sich die Rechte daran sinnvoll regeln?
In diesem CCB-Spotlight vermittelt Patentanwalt Tilman Breitenstein praxisnah die wichtigsten Grundlagen technischer IP-Verträge. Anhand konkreter Beispiele zeigt er, welche Rolle Vertraulichkeitsvereinbarungen (NDAs), Material Transfer Agreements (MTAs) und Lizenzverträge spielen, welche typischen Fallstricke Unternehmen vermeiden sollten und warum es sich lohnt, diese Themen bereits zu Beginn einer Zusammenarbeit mitzudenken.
Zum Abschluss schlägt er die Brücke zum strategischen Umgang mit geistigem Eigentum in der Chemieindustrie. Er zeigt auf, wie IP-Verträge dazu beitragen, Innovationen langfristig zu schützen, erfolgreiche Kooperationen zu ermöglichen und den Wert von Forschung und Entwicklung nachhaltig zu sichern.
Über Tilman Breitenstein
Tilman Breitenstein hat fast 3 Jahrzehnte Erfahrung, Innovation mit IP zu unterstützen. Als Patentanwalt oder Gruppenleiter bei Bayer, DSM und BASF mit Verantwortung für gesamte Geschäftsbereiche, und als freiberuflicher Patentanwalt für Start-ups und KMU. Er hat in Deutschland, Japan, den USA, den Niederlanden und Belgien gearbeitet und verschiedenste Felder im Chemiesektor betreut. Er unterrichtet IP in Hannover, Düsseldorf, und Strasbourg.

📅 21.-22.04.2027
📍 Köln und online
Die Einreichungsphase für Beiträge zur CO2-based Fuels and Chemicals
Conference 2027 hat begonnen.
Am 21. und 22. April 2027 treffen sich erneut Expertinnen, Experten und Interessierte der internationalen CCU- und Power-to-X-Branche in Köln und online, um über Entwicklungen im Bereich der CO2-Abscheidung und -nutzung zu diskutieren.
Im Mittelpunkt stehen Entwicklungen und neuartige Wege, CO₂ als vielseitigen Rohstoff zu nutzen: von nachhaltigen Kraftstoffen über innovative Chemikalien und Polymere bis hin zur Produktion alternativer Proteine. Neben technischen Innovationen, beleuchtet das Event auch aktuelle Markttrends und politische Rahmenbedingungen. Ziel der Konferenz ist es, den Wandel hin zu einer echten Kreislaufwirtschaft voranzutreiben und erneuerbare Kohlenstoffquellen weitreichend zu erschließen. Damit schafft die Veranstaltung eine einzigartige Plattform für Wissenstransfer, Networking und konkrete Partnerschaften – ein Muss für alle, die nachhaltige Lösungen der CO2-Nutzung mitgestalten
wollen.
Beiträge können bis zum 16. November 2026 über www.co2-chemistry.eu/call-for-abstracts eingereicht werden.

📅 25.11.2026
📍Mühlheim an der Ruhr
Der HTGF Chemistry Pitch Day 2026 ist eine einzigartige Gelegenheit für Startups, Investoren und Branchenexperten, sich zu vernetzen und bahnbrechende Ideen in der Chemie- und Life-Sciences-Branche zu präsentieren.
Was erwartet Sie?
Bewerbungen sind bis 01.11. offen

📍 Online
📅 21.01.2027
Am 21. Januar 2027 wird die FoB:Eco 2027 – Future of BioEconomy 2027 als kostenloses internationales Online-Event zur Bioökonomie stattfinden. Nach dem Erfolg der ersten Auflage geht die Veranstaltung nun in die zweite Runde. Im Fokus stehen biobasierte Wirtschaftssysteme, innovative Materialien und Technologien, neue Geschäftsmodelle sowie die praktische und industrielle Umsetzung nachhaltiger Lösungen.
Die Veranstaltung verbindet Entscheidungsträger, Unternehmen, Start-ups, Investoren, Forschungseinrichtungen, Netzwerke und politische Akteure. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Fragen der Bioökonomie: Welche biobasierten Lösungen sind technologisch und wirtschaftlich machbar? Wie kann der Übergang vom Pilotprojekt zur Marktreife gelingen? Welche Geschäftsmodelle, Partnerschaften und Finanzierungsmöglichkeiten beschleunigen die Skalierung? Und welche Bedeutung haben Regulierung, Nachhaltigkeit und Marktakzeptanz?
Freuen Sie sich auf:
Ob als TeilnehmerIn oder Speaker – FoB:Eco 2027 verbindet Innovation, Markt und praktische Umsetzung, fördert neue Kooperationen und schafft wertvolle Kontakte entlang biobasierter Wertschöpfungsketten.

BIOKET 2027: Internationale Konferenz & Ausstellung zu Schlüsseltechnologien für eine nachhaltige und kreislauforientierte Bioökonomie 9.–11. März 2027 | Straßburg, Frankreich
Die BIOKET 2027 ist die führende internationale Konferenz & Ausstellung, die sich auf Schlüsseltechnologien (KETs) konzentriert, die den Wandel hin zu einer nachhaltigen und kreislauforientierten Bioökonomie vorantreiben. In ihrer achten Auflage hat sich die Veranstaltung zu einem der wichtigsten Treffpunkte Europas für Innovation entwickelt. Sie bringt das gesamte Ökosystem der Bioökonomie zusammen. Von Forschung und Technologieentwicklung bis hin zu industrieller Umsetzung, Investitionen und Markteinführung.
Vom 9.–11. März 2027 in Straßburg, Frankreich, bietet die BIOKET eine einzigartige Plattform, auf der Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft zusammenkommen, um Innovation zu beschleunigen, strategische Partnerschaften zu fördern und marktreife biobasierte Lösungen zu präsentieren.
Ein Ort. Zahlreiche Möglichkeiten.
Die BIOKET bietet ein einzigartiges Erlebnis, indem sie alle Akteure der Wertschöpfungskette der Bioökonomie an einem Ort zusammenführt. Über drei Tage hinweg können die Teilnehmer:innen die neuesten Innovationen entdecken, Wissen austauschen, strategische Partnerschaften eingehen und neue Geschäftsmöglichkeiten erkunden – dank eines umfassenden Programms, das Ideen mit industriellen Anwendungen verbindet.
Die Teilnehmer:innen erwarten:
Egal, ob Sie nach Technologiepartnern, kommerziellen Chancen, Investitionsmöglichkeiten oder wissenschaftlichen Kooperationen suchen: Die BIOKET bietet direkten Zugang zu den Menschen, Innovationen und Markteinblicken, die die Zukunft der Bioökonomie prägen.
BIOKET in Zahlen
Als eine der führenden Bioökonomie-Veranstaltungen Europas hat die BIOKET eine starke internationale Gemeinschaft aufgebaut und wächst von Auflage zu Auflage weiter:
Warum Straßburg?
Am Herzen Europas gelegen, bietet Straßburg ein herausragendes Umfeld für internationale Zusammenarbeit und Innovation. Die Stadt ist Sitz wichtiger europäischer Institutionen und liegt im dynamischen Bioökonomie-Ökosystem der Region Grand Est, die wissenschaftliche Exzellenz, industrielle Führerschaft und herausragende internationale Erreichbarkeit vereint.
Die Region Grand Est ist bekannt für ihre Stärken in den Bereichen industrielle Biotechnologie, Biomasse-Verwertung, Bioraffination und biobasierte Industrien. Damit bietet sie den idealen Rahmen für die BIOKET 2027 und fördert den fruchtbaren Austausch zwischen Forschung, Industrie und Politik.

📅 08.10.2026
📍 Straubing
Biopolymere und biobasierte Polymere sind zentrale Bausteine einer defossilisierten, kreislauforientierten Kunststoffwirtschaft. Ob sie fossile Materialien tatsächlich ersetzen können, entscheidet sich auf der Ebene der Struktur-Eigenschafts-Beziehungen: Molekülaufbau, Kristallinität, Morphologie und supramolekulare Ordnung bestimmen unmittelbar mechanische Kennwerte, Thermostabilität, Barriereeigenschaften, Verarbeitbarkeit und biologische Abbaubarkeit.
Der Workshop im NAWAREUM in Straubing bringt Expertinnen und Experten aus Forschung und Anwendung zusammen, um genau diese Zusammenhänge zu beleuchten. In vier Fachvorträgen (Fraunhofer IGB, TUM Campus Straubing) werden aktuelle Ansätze zur gezielten Struktureinstellung, Charakterisierung und Funktionalisierung biobasierter Polymere vorgestellt und diskutiert. Eine anschließende interaktive Gruppenarbeit überführt die Impulse in konkrete Frage- und Anwendungsstellungen der Teilnehmenden. Eine Führung durch die Labore des Fraunhofer IGB rundet den Tag mit praktischen Einblicken ab.
Ziel ist es, das Verständnis für die materialwissenschaftlichen Grundlagen biobasierter Polymere zu vertiefen und den Austausch zwischen Wissenschaft, Technologieentwicklung und Anwendung im bayerischen Bioökonomie-Ökosystem zu stärken.
| Agenda |
| Ab 10:15 Registrierung |
| 10:30 Welcome & Einführung (Begrüßung, Ziele des Tages, kurze Vorstellungsrunde) Dr. Friederike Metze, Chemie-Cluster Bayern Monika Wels, C.A.R.M.E.N. e.V. Dr. Michael Richter, Fraunhofer IGB Straubing |
| 10:50 Vortrag 1 (15 min) + Diskussion (5 min) Fraunhofer Monoterpene Platform – utilization of biogenic structures for bio-advantaged polymers (Fraunhofer Monoterpen-Plattform – Nutzung biogener Strukturen für Polymere mit biogenem Vorteil) Dr. Paul Stockmann, Gruppenleiter Biobasierte Polymere und Additive, Fraunhofer IGB Straubing |
| 11:10 Vortrag 2 (15 min) + Diskussion (5 min) Tape2Grape – Von der Idee zum Produkt Claudia Falcke, Leiterin Themenfeld Kunststofftechnik Fraunhofer IGB Straubing |
| 11:30 Kaffeepause |
| 12:00 Vortrag 3 (15 min) + Diskussion (5 min) Natürliche Polymere für Lebensmittelverpackungen – Struktur, Funktion und Verarbeitung Felix Fischbeck, Materialentwicklung, Gruppe biobasierte Materialien, Fraunhofer IVV, Freising |
| 12:20 Vortrag 4 (15 min) + Diskussion (5 min) Neue alte Biopolymere Prof. Dr. Cordt Zollfrank, Lehrstuhl für Biogene Polymere TUM Campus Straubing |
| 12:40 Vortrag 5 (15 min) + Diskussion (5 min) Extraction of keratin from wool waste for fiber production (Extraktion von Keratin aus Wollabfällen für die Faserproduktion) Prof. Dr. Wenwen Fang, Professur Partikel- und Fasertechnologie für biobasierte Materialien, School TUM Campus Straubing |
| 13:00 Mittagspause & Networking |
| 14:00 Parallele Workshop-Sessions CEM: Gruppenarbeit “Vom Wunschzettel zum Strukturhebel – individuelle Lösungsansätze für Polymereigenschaften erarbeiten” KDB: Gruppenarbeit „Vom Rohstoff zum Polymer – regionale Biomassepotenziale und sichere Versorgung“. |
| 15:00 Führung durch das Fraunhofer IGB Straubing |
| 15:45 Abschluss & Ausklang |
| 16:15 Ende der Veranstaltung |