POWER4BIO

Datum: 27. August 2020

Das im Oktober 2018 gestartete H2020-Projekt POWER4BIO „EmPOWERing Regional Stakeholder for Realising the Full Potential of European BIOeconomy“ zielt darauf ab, Regionen bei dem Übergang zu einer biobasierten Wirtschaft zu unterstützen. POWER4BIO konzentriert sich dabei auf Bewusstseinsbildung, Vernetzung, Politikdialog und gegenseitiges Lernen von den am Projekt beteiligten Regionen.

Entscheidungsträger*innen und Interessenvertreter*innen aus Politik und Wirtschaft werden unterstützt, die Bioökonomie zu strukturieren und erfolgreich Strategien abzuleiten. Hierzu werden Methoden und ein Katalog geeigneter Geschäftsmodelle entwickelt, um das Bioökonomie-Potenzial der einzelnen Regionen auszuschöpfen.

Darüber hinaus bietet POWER4BIO ein umfassendes Programm zur Förderung gegenseitigen Lernens und der intra- und interregionalen Zusammenarbeit und Vernetzung regionaler Interessenvertreter.  Dies gewährleistet den Wissenstransfer über Sektoren und Regionen hinweg und ermöglicht, gemeinsam nachhaltige biobasierte Strategien innerhalb der 10 am Konsortium beteiligten Regionen (fünf Regionen aus West- und Südeuropa und fünf Regionen aus Zentral- und Osteuropa) zu entwickeln und zu ergänzen.

Deutschland ist in POWER4BIO mit zwei Regionen vertreten: Bayern und Mitteldeutschland, welches die Bundesländer Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen, Brandenburg und Niedersachsen umfasst.

Der Chemie-Cluster Bayern repräsentiert innerhalb des POWER4BIO Konsortiums nicht nur Bayern als eine der fortschrittlichsten Bioökonomie-Regionen, sondern stellt auch seine Expertise zur Verfügung, um den Aufbau von ähnlichen Clustern oder Hubs in anderen Regionen zu unterstützen und bringt gute Praxisbeispiele aus Bayern mit ein. Im Rahmen von POWER4BIO möchte der Cluster einen Beitrag zur Weiterentwicklung von biobasierten Strategien über Bayerns Grenzen hinaus leisten.

Das Konsortium besteht aus 17 Institutionen in Deutschland, Belgien, der Slowakei, Spanien, Griechenland, den Niederlanden, Ungarn, Italien, Polen, der Tschechischen Republik sowie der Ukraine und wird vom spanischen Forschungszentrum für Energieressourcen und -verbrauch CIRCE koordiniert. Die Projektaktivitäten werden durch die Europäische Kommission im Rahmen des Förderprogramms Horizont 2020 mit 3 Mio. EUR gefördert.

Bei Fragen und Anregungen zum Projekt wenden Sie sich bitte an Frau Laura Kühn