POWER4BIO Cross-Visit in Ungarn

Zuletzt aktualisiert am: 6 November 2019

Die Projektpartner des Horizon 2020-Projektes POWER4BIO trafen sich vom 25. bis 26. September zu ihrem ersten Cross-Visit in Ungarn. Mehr als 50 ExpertInnen, darunter ungarische Interessensgruppen und VertreterInnen der 10 Partnerregionen, nahmen an der Veranstaltung teil, die von Bay Zoltán Nonprofit Ltd., Vertreter der Region Southern Great Plain, organisiert wurde.

Der erste Tag startete mit einem Workshop, bei dem die Teilnehmenden sich eine Bioökonomie-Welt der Zukunft ausmalen und diese anschließend hinsichtlich Forschung, Gesellschaft, Politik und Wirtschaft diskutieren sollten. Am Nachmittag besuchten sie die Firma Pilze-Nagy Ltd. in Kecskemét. Dieses Good-Practice-Beispiel zeigt, wie Biomasse für den Anbau von Pilzen und in Biogasanlagen verwendet werden kann. Am Ende des Tages kamen die Projektpartner zu einer Networking-Veranstaltung in Lajosmizse zusammen.

Am zweiten Tag trafen die Teilnehmenden auf der National Agriculture and Food Exhibition and Fair in Budapest drei auf dem Gebiet der Bioökonomie tätige Unternehmen: Herbária Zrt, Tungsram und Grapoila/Virgin Oil Pres Kft. Nachmittags fand ein Symposium zum Thema “Visionen und Möglichkeiten der Zusammenarbeit von Organisationen in der Bioökonomie” statt. Nach Vorstellung des ungarischen Bioökonomie-Clusters durch Ákos Koós, Vertreter der Bay Zoltán Nonprofit Ltd., sprach Dr. Dries Maes von der Verwaltung der flämischen Region – Abteilung für Wirtschaft, Wissenschaft und Innovation, über politische Konflikte in der Bioökonomie. Dr. Adrienn Nag präsentierte die Bioökonomie-Gruppe der Landwirtschaftskammer und einige Best-Practice-Beispiele der ungarischen Bioökonomie. Akós Kristóf, Vertreter des Landwirtschaftsministeriums, sprach über SCAR-AKIS und BIOEAST. Die Abschlussrede der Vertreterin des Ministeriums für Innovation und Technologie, Dr. Barbara Botos, zeigte mögliche Zusammenhänge zwischen Bioökonomie und Klimapolitik auf.

Den Vorträgen folgte eine Diskussionsrunde mit den oben genannten Rednern und Dr. Nora Hatvani, wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Bay Zoltán Nonprofit Ltd. Die Teilnehmenden diskutierten die Bedeutung der Bioökonomie in Ungarn sowie einige Beispiele bewährter Verfahren.

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