Hot Seat: Benjamin Dammertz

Zuletzt aktualisiert am: 3 Juni 2020

Seit einigen Jahren treibst du mit deinem Team die Digitalisierung des B2BVertriebs voran. Was ist der Kern eurer Lösung und welche Probleme werden damit
adressiert?

Wir haben den Digital Product Selector entwickelt, eine Software-Lösung, die den B2BVertrieb mit Hilfe künstlicher Intelligenz beschleunigt und digitalisiert. Wie bei einer guten
Einzelberatung können Kunden und Vertriebsmitarbeiter schnell, einfach und digital das
beste Produkt finden. Unsere Software identifiziert über eine interaktive
Benutzeroberfläche individuelle Kundenbedürfnisse und berechnet eine konkrete
Produktempfehlung. So ermöglicht unser Selector unseren Kunden, also den B2BAnbietern, eine schnelle und einfache Qualifizierung ihrer Leads, führt zu kürzeren
Verkaufszyklen und steigert damit die Vertriebseffizienz radikal – einfach gesagt: Umsatz
rauf und Kosten runter!

Kannst du Beispiele nennen, wo euer „Digital Product Selector“ bereits zum Einsatz
kommt?

Unseren ersten großen Kunden hatten wir mit Henkel. Seit 2017 arbeiten wir nun schon
erfolgreich zusammen. Henkel nutzt diverse Selectors, in verschiedenen Sprachen und
weltweit im Einsatz, sodass die Kunden im Handumdrehen den passenden
Industrieklebstoff für ihr Vorhaben finden und bestellen können. Seitdem haben wir aber
natürlich auch weitere Kunden erfolgreich anbinden können – von großen Unternehmen
wie Lanxess oder Telekom hin zu mittelständischen Unternehmen wie ifm oder Pagel. Da
sieht man schon, dass der Digital Product Selector branchenunabhängig die Effizienz von
diversen B2B-Anbietern steigert, auch wenn wir mittlerweile natürlich einen deutlichen
Footprint in der Chemie und Bauchemie aufweisen können.

In Zukunft möchtet ihr vermehrt auch kleine und mittlere Unternehmen mit eurer
Lösung erreichen, die oft begrenzte Ressourcen hinsichtlich der Digitalisierung von
Geschäftsprozessen haben. Mit welchen Kosten ist bei der Einführung des „Digital
Product Selectors“ zu rechnen?

Der digitale Wandel ist allgegenwärtig und gerade in der aktuellen Situation ein großes
Thema und Herausforderung zugleich, auch für kleine und mittlere Unternehmen nicht nur
aufgrund von finanziellen Ressourcen. Der Digital Product Selector ist eine SaaS-Lösung
und wir können guten Gewissens behaupten, dass unsere Lösung bezüglich sogenannten
„Total Cost of Ownership“ Benchmark ist. Wir bieten je nach Kundenbedürfnis
unterschiedliche Pakete an und ein erfolgsabhängiges Preismodell ist natürlich auch
möglich. Vor allem Letzteres stellt nochmals heraus, dass die tatsächliche
Effizienzsteigerung durch die Digitalisierung viel wichtiger ist als die reine
Kostenbetrachtung. Und das Beste ist, mit unserer Software kann man innerhalb von 4
Wochen und mit minimalem Personalaufwand den Vertrieb digitalisieren und mit der
Effizienzsteigerung starten.

Benjamin Dammertz ist Gründer und Geschäftsführer der FoxBase GmbH. Zusammen mit
Carsten Dolch gründete er das Software-Startup 2016. Benjamin Dammertz ist als
Ökonom und mit mehreren Jahren Erfahrung als Projekt- und Abteilungsleiter in der
Marketingberatung und für den größten Schweizer Retailer heute bei FoxBase vor allem für
Marketing, Vertrieb und Customer Success Management verantwortlich. Daneben ist er als
Speaker auf zahlreichen Events anzutreffen, bei denen er unter anderem über die
erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Startups und Corporates referiert.

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