ALPLINKBIOECO: Wie werden innovative Wertschöpfungsketten in der zirkulären Bioökonomie gefördert

Zuletzt aktualisiert am: 6 April 2021

31. März 2021 – Das europäische Interreg-Projekt AlpLinkBioEco endete heute mit einer Online-Konferenz. Das Projekt startete vor drei Jahren als Teil der makroregionalen EUSALP-Strategie für den Alpenraum mit dem Ziel, interregionale Vorschläge zur Förderung innovativer Lieferketten im Bereich der zirkulären Bioökonomie zu entwickeln.

AlpLinkBioEco, dessen Partner der Chemie-Cluster Bayern ist, hat sich mit den Themen Bioökonomie und Kreislaufwirtschaft befasst, die als starker Motor für die Wettbewerbsfähigkeit, als Träger des Mehrwerts für Unternehmen und als entscheidende Elemente zur Erreichung der Ziele des EU Green Deal und der Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen angesehen werden.

Um den Übergang von einer auf fossilen Brennstoffen basierenden Wirtschaft zu einer biobasierten Wirtschaft zu unterstützen, wurde eine webbasierte Software mit interaktiver Datenbank – der Value Chain Generator – entwickelt, die Hunderte von Clustern, Verbänden und Tausende von Unternehmen abbildet und anschließend neue Wertschöpfungsketten und Möglichkeiten für industrielle Symbiosen auf lokaler, nationaler und transnationaler Ebene entwickelt. Am Ende des Projekts wird diese webbasierte Software inklusive Datenbank unter einer speziellen Softwarelizenz für Dritte verfügbar sein.

Darüber hinaus wurden verschiedene Beiträge von institutionellen und industriellen Stakeholdern der beteiligten Alpenregionen gesammelt und ein gemeinsamer Aktionsplan (Masterplan) definiert, um die Entwicklung der Bioökonomie im Alpenraum durch geeignete Rahmenbedingungen zu fördern.

An dem Projekt waren 6 Staaten des Alpenraums (Italien, Frankreich, Deutschland, Österreich, Schweiz und Slowenien) und 9 Regionen beteiligt. Vierzehn Partner arbeiteten an dem Projekt: AT: Business Upper Austria; CH: Plastics Innovation Competence Center (Projektleitung); DE: Biopro BW, Technologiezentrum Horb; IT: Pieve Tesino Alpine Studies Center, Confindustria Lombardia, Innovation Hub Trentino, Lombardy Green Chemistry Cluster, Fraunhofer Italia Research; FR: France Clusters, Plastipolis; SVN: Slovenian Ministry of Education, Science and Sport, Poly4EMI.