Holzbasierte Bioökonomie

Chemie trifft Holz - im Zeichen der Bioökonomie
Kooperation des Chemie-Clusters Bayern und des Clusters Forst & Holz in Bayern

Unsere Gesellschaft steht aktuell einer globalen Herausforderung gegenüber: Fossile Roh- und Brennstoffe verknappen zunehmend, gleichzeitig wird die Umwelt durch ihre Nutzung stark belastet. Neben der Erderwärmung durch überhöhte CO2-Werte, wird aktuell verstärkt die Verschmutzung der Umwelt durch Mikroplastik thematisiert. Aus diesen Gründen ist die Rohstoffwende, weg von fossilen Rohstoffen und hin zu erneuerbaren Energien und nachwachsenden Rohstoffen, ein hochbrisantes Thema.

Daher kooperiert das Chemie-Cluster Bayern seit Sommer 2017 mit dem Cluster Forst & Holz in Bayern um sich dieser Thematik anzunehmen und neue, innovative Materialien auf Basis der Bioökonomie zu entwickeln.

Der Rohstoff Holz steht hier aktuell im Fokus dieses Projekts. Die Zusammensetzung aus Cellulose und Lignin, Gerbstoffen, Harzen, Farbstoffen und weiteren aromatischen Verbindungen bietet vielfältige Anwendungsmöglichkeiten, z.B. für Fasern, Faserverbundwerkstoffe, chemische Grundchemikalien und viele mehr. Holz gilt in Bayern als nachhaltig verfügbarer, biogener Rohstoff und bildet bereits heute die größte Säule der Bioökonomie in Bayern mit einem hohen weiteren Wachstumspotenzial.

Innerhalb dieses Projektes werden mehrere Veranstaltungen stattfinden.

Hierzu möchten wir Sie herzlich einladen, sich den 1. Februar 2018 vorzumerken. Lassen Sie sich bei der Fachveranstaltung »Holz – Quelle einer nachhaltigen Bioökonomie« von namhaften Experten aus Wissenschaft und Praxis in der Augsburger Handwerkskammer informieren und inspirieren.
Weitere Informationen folgen.

Für Fachexperten wird bereits am 12.Dezember der Workshop „Holzbasierte Fasern und Faserverbundwerkstoffe im Kontext der Rohstoffwende“ angeboten um gemeinsam in den Dialog zu treten und über die Trends und Potentiale von Fasern und Faserverbundwerkstoffen zu diskutieren. In Workshops zu den Themen Faserverbundwerkstoffe, der Ausbau eines Faserkompetenzzentrums und Sonderchemikalien aus Holz, sollen zukünftige Chancen evaluiert und Lösungsstrategien erarbeitet werden. Diese Veranstaltung wird gemeinsam mit der Papiertechnischen Stiftung in München (www.ptspaper.de) organisiert und wird auch in deren Räumlichkeiten stattfinden.

Bei Interesse melden Sie sich bitte bei hahn@chemiecluster-bayern.de oder bei anatoli.davydov@ptspaper.de.

Kontakt

Chemie-Cluster Bayern GmbH
Hansastraße 26
80686 München