2. Mai 2018

Rückblick: Hannover Messe

vom 23. - 27. April 2018

Vom 23. – 27. April 2018 fand die Hannover Messe unter dem Leitthema “Integrated Industry – Connect & Collaborate” statt. Sie gilt als die weltweit wichtigste Industriemesse, da alle Schlüsseltechnologien und Kernbereiche – von Forschung und Entwicklung, Automation und IT über Zulieferung, Produktionstechnologien und Dienstleistungen bis hin zu Energie und Mobilitätstechnologien – an einem Ort zusammenkommen. Mehr als 5.000 Aussteller waren auf der Hannover Messe vertreten, die von rund 200.000 Menschen besucht wurde. Als Partnerland nutzte diesmal Mexiko die Chance, sich der globalen Industrie mit neuen Technologien, Investitionsmöglichkeiten und innovativen Wachstumsstrategien zu präsentieren.

Auch der Chemie-Cluster Bayern war vor Ort, auf dem Gemeinschaftsstand von bayern innovativ. In mehrerlei Hinsicht war die Hannover Messe für uns ein voller Erfolg! Zum einen traten mehrere Besucher und Besucherinnen an uns heran, die sich zu beruflichen Perspektiven in der Chemie-Branche erkundeten. Diese werden wir nun mit unseren Cluster-Mitgliedern in Kontakt bringen, sodass im Idealfall eine vakante Position besetzt werden kann. Zum anderen kam es zum Austausch mit ausländischen Institutionen und Vertretern. So besuchten uns unter anderem eine koreanische Delegation sowie Unternehmer aus Weißrussland und Polen, und Wissenschaftler der Nationalen Autonomen Universität von Mexiko.

Darüber hinaus kamen wir mit zahlreichen jungen Unternehmen und Start-ups ins Gespräch. Da wäre unter anderem eine zukünftige Ausgründung der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg zu erwähnen, namens „InProSens“ (Innovative Process Sensors). Der Gründer und Wissenschaftler René Ungermann hat ein mobiles und modulares Sensorsystem entwickelt, mit dem nahezu alle möglichen Substanzen analysiert werden können. Ein Spin-off der TU München, mit dem Namen „RoVi“ (Robot Vision), suchte auf der Messe nach Kooperationspartnern zur Anwendung ihrer patentierten Technologie, welche teure Sensormodule durch eine externe Kamera sowie durch ein passives, flexibles Element ersetzt. Bildverarbeitungsalgorithmen ermitteln beim Zugreifen des Roboters, wie viel Kraft dieser einzusetzen hat, um einen beliebigen Gegenstand bewegen zu können, ohne ihn zu beschädigen.

Ein Highlight war der Besuch des bayerischen Wirtschaftsministers, Franz Josef Pschierer, der gemeinsam mit dem Geschäftsführer von bayern.innovativ, Dr. Rainer Seßner, unseren Stand besuchte um sich über die chemische Industrie in Zeiten der Digitalisierung zu informieren. Durchaus offensiv suchten wir mit unserem „Wanted!“-Aufruf nach „klugen Köpfen, Start-ups und Unternehmern“, die gemeinsam mit uns die Chemie-Branche digitalisieren möchten.

Kontakt

Chemie-Cluster Bayern GmbH
Hansastraße 26
80686 München