26. November 2019

Hot seat: Bettina Heyne

Drei Fragen an eine Person aus unserem Umfeld

Frau Heyne, als mittelständisches Familienunternehmen sind Sie ein Paradebeispiel für die vielbenannten „Hidden Champions“ – wer hätte gedacht, dass das Weiße Haus mit Farbe aus Diedorf gestrichen wird. Was ist das Herausragende an der Firma KEIMFARBEN?

KEIMFARBEN ist ein Traditionsunternehmen mit einer langen und sehr spannenden Firmengeschichte. Wir sind klar fokussiert auf das was wir am besten beherrschen und von dessen Mehrwerten wir überzeugt sind: mineralisch-silikatische Beschichtungen. Der Gedanke der Nachhaltigkeit prägt dabei seit jeher unser gesamtes unternehmerisches Handeln. Wir verstehen dies auch als Verpflichtung zu innovativen Entwicklungen in allen unternehmerischen Bereichen – Produkttechnologie, Prozesse und Serviceleistungen. Nicht umsonst stammen alle Technologiesprünge in der Silikattechnik aus unserem Haus. Darauf sind wir stolz und das treibt uns an. Wir wollen die beste Farbe der Welt herstellen und so die Lebensräume unserer Kinder nachhaltig und verantwortlich gestalten.

Um auch zukünftig innovativ zu bleiben, wie gestalten Sie den Produktentwicklungsprozess bei Ihnen im Unternehmen?

Wir haben eine sehr offene Innovationskultur – wir versuchen, veränderte Anforderungen und Problemstellungen am Bau frühzeitig zu verstehen und in innovative Produkte umzusetzen. Dabei kommen Impulse und Ideen aus den verschiedensten Bereichen – aus dem eigenen Haus, vom Markt, von Kunden, von Lieferanten, aus der Wissenschaft. Offenheit im Denken und Kreativität sind Grundvoraussetzungen für innovatives Handeln. Um hier eine „fruchtbare“ Innovationskultur zu stärken, haben wir beispielsweise ein hausinternes „Startup“ ins Leben gerufen – eine Gruppe junger, dynamischer Kollegen aus verschiedensten Fachbereichen, die gezielt Ideen für Digitalisierungsprojekte entwickeln sollen.

Welche Rolle spielen aus Ihrer Sicht Kooperationen mit Startups für zukunftsfähige Innovationen und warum ist KEIMFARBEN ein geeigneter Partner für junge Unternehmen?

Die Zusammenarbeit mit Startups halte ich für einen sehr spannenden Weg, neuartige Lösungsansätze zu entwickeln und auch in kurzer Zeit umzusetzen. Eigene Schranken im Denken lassen sich durch die Kooperation mit kreativen Köpfen aus fachfremden Bereichen hervorragend überspringen. Es wäre doch unsinnig, diese Potenziale nicht zu nutzen. Wichtig dabei ist allerdings, bereits zu Beginn einer Kooperation die gegenseitigen Erwartungen klar zu kommunizieren und sich zu fokussieren.

Bettina Heyne verantwortet den Geschäftsbereich Marketing und Innovation bei KEIMFARBEN und ist Teil der Geschäftsleitung. Die diplomierte Betriebswirtin ist seit 25 Jahren im Unternehmen.

Kontakt

Chemie-Cluster Bayern GmbH
Schwanthalerstraße 100
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