2. Juni 2020

Hot seat: Benjamin Dammertz

Drei Fragen an eine Person aus unserem Umfeld.

Herr Dammertz, seit einigen Jahren treiben Sie mit ihrem Team die Digitalisierung des B2B-Vertriebs voran. Was ist der Kern Ihrer Lösung und welche Probleme werden damit adressiert?

Wir haben den Digital Product Selector entwickelt, eine Software-Lösung, die den B2B-Vertrieb mit Hilfe künstlicher Intelligenz beschleunigt und digitalisiert. Wie bei einer guten Einzelberatung können Kunden und Vertriebsmitarbeiter schnell, einfach und digital das beste Produkt finden. Unsere Software identifiziert über eine interaktive Benutzeroberfläche individuelle Kundenbedürfnisse und berechnet eine konkrete Produktempfehlung. So ermöglicht unser Selector unseren Kunden, also den B2B-Anbietern, eine schnelle und einfache Qualifizierung ihrer Leads, führt zu kürzeren Verkaufszyklen und steigert damit die Vertriebseffizienz radikal – einfach gesagt: Umsatz rauf und Kosten runter!

Können Sie Beispiele nennen, wo der Digital Product Selector bereits zum Einsatz kommt?

Unseren ersten großen Kunden hatten wir mit Henkel. Seit 2017 arbeiten wir nun schon erfolgreich zusammen. Henkel nutzt diverse Selectors, in verschiedenen Sprachen und im weltweiten Einsatz, sodass die Kunden im Handumdrehen den passenden Industrieklebstoff für ihr Vorhaben finden und bestellen können. Seitdem haben wir aber natürlich auch weitere Kunden erfolgreich anbinden können – von großen Unternehmen wie Lanxess oder Telekom hin zu mittelständischen Unternehmen wie ifm oder Pagel. Da sieht man schon, dass der Digital Product Selector branchenunabhängig die Effizienz von diversen B2B-Anbietern steigert, auch wenn wir mittlerweile natürlich einen deutlichen Footprint in der Chemie und Bauchemie aufweisen können.

In Zukunft möchten Sie vermehrt auch kleine und mittlere Unternehmen mit Ihrer Lösung erreichen, die oft begrenzte Ressourcen hinsichtlich der Digitalisierung von Geschäftsprozessen haben. Mit welchen Kosten ist bei der Einführung des Digital Product Selectors zu rechnen?

Der digitale Wandel ist allgegenwärtig und gerade in der aktuellen Situation ein großes Thema und Herausforderung zugleich, auch für kleine und mittlere Unternehmen nicht nur aufgrund von finanziellen Ressourcen. Der Digital Product Selector ist eine SaaS-Lösung und wir können guten Gewissens behaupten, dass unsere Lösung bezüglich sogenannten „Total Cost of Ownership“ Benchmark ist. Wir bieten je nach Kundenbedürfnis unterschiedliche Pakete an und ein erfolgsabhängiges Preismodell ist natürlich auch möglich. Vor allem Letzteres stellt nochmals heraus, dass die tatsächliche Effizienzsteigerung durch die Digitalisierung viel wichtiger ist als die reine Kostenbetrachtung. Und das Beste ist, mit unserer Software kann man innerhalb von 4 Wochen und mit minimalem Personalaufwand den Vertrieb digitalisieren und mit der Effizienzsteigerung starten.

Benjamin Dammertz ist Gründer und Geschäftsführer der FoxBase GmbH. Zusammen mit Carsten Dolch gründete er das Software-Startup 2016. Benjamin Dammertz ist als Ökonom und mit mehreren Jahren Erfahrung als Projekt- und Abteilungsleiter in der Marketingberatung für den größten Schweizer Retailer heute bei FoxBase vor allem für Marketing, Vertrieb und Customer Success Management verantwortlich. Daneben ist er als Speaker auf zahlreichen Events anzutreffen, bei denen er unter anderem über die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Startups und Corporates referiert.

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Chemie-Cluster Bayern GmbH
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