25. Januar 2019

Mit Start-Ups für mehr Nachhaltigkeit

Gründerwettbewerb PlanB zeichnet beste Geschäftsideen für eine biobasierte Wirtschaft aus

Nach neun Monaten Wettbewerbszeit stehen sie fest – die Gewinnerteams des Gründerwettbewerbs „PlanB – Biobasiert.Business.Bayern.“

Beim Prämierungsevent in Straubing präsentierten die von der Jury ausgewählten fünf Finalisten ihre Geschäftsideen für mehr Nachhaltigkeit und eine biobasierte Wirtschaft. Organisiert von der BioCampus Straubing GmbH fand der Wettbewerb zum dritten Mal statt. Er wurde unterstützt von einem breiten Partner- und Sponsorennetzwerk sowie dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie. Der Chemie-Cluster Bayern war auch dieses Jahr wieder als Mitglied der Fachjury und im Expertennetzwerk mit dabei.

Zum Prämierungsevent waren 200 Vertreterinnen und Vertreter  aus Industrie, Finanz- und Venture Capital-Branche, Politik und Forschung nach Straubing gekommen, um die besten Ideen und die Gründenden dahinter kennen zu lernen. Diese Finalisten präsentierten in dreiminütigen Pitches wie sie mit ihrem Business die Bioökonomie bereichern wollen:

  • A+pro
  • Acticell
  • Freisicht sustainable eyewear
  • Regiothek
  • Seebeck250

Stellvertretend für die 16 Jurorinnen und Juroren fühlten Dr. Mirja Wehner, Verband der Chemischen Industrie Bayern, Marco Winzer, Hightech Gründerfonds, Sepp Kellerer, Bayerisches Landwirtschaftliches Wochenblatt und Andreas Löffert, BioCampus Straubing GmbH den Kandidaten mit Fragen auf den Zahn: Wie weit ist die Entwicklung? Wird damit bereits Geld verdient? Liegen Patente vor?

Nach der Juryberatung standen die Sieger fest:

  • Platz 3 ging an Timo Broeker von a+pro aus Lemgo und seiner Technologie, vegane Proteine aus Agrarreststoffen wie Rapspresskuchen herzustellen. Dr. Mark Redshaw vom Sponsor Evonik gratulierte.
  • 3.500 € und damit Platz 2 ging nach Österreich: Dr. Markus Rarbach vom Sponsor Clariant durfte Dr. Christian Schimper und seinem Acticell-Team gratulieren. Acticell hat ein Verfahren zur Färbung von Jeans entwickelt, das toxische Chemikalien einspart.
  • Sieger des Abends: Sebastian Wittmann von Freisicht sustainable eyewear aus Freising. Mit seinen technologisch einzigartigen und anspruchsvoll designten Massivholzbrillen sicherte er sich nicht nur den Publikumspreis, sondern auch den ersten Platz der Jury: Armin Kienberger vom Hauptsponsor Bischof + Klein und Wirtschaftsstaatssekretär Roland Weigert gratulierten zu 5.500 € Preisgeld und der BioCubator-Startereinheit.

Das Rahmenprogramm des Wettbewerbs stand ebenfalls im Zeichen von Nachhaltigkeit und Gründungswesen: Fabian Eckert vom Erfolgs-Start-Up ReCup gab Einblicke in die Herausforderungen des Gründungsalltags. Das Catering wurde gestaltet von Gastro-Gründer Sebastian Völkl vom Restaurant Jedermann. Jungwinzer Pfannebecker aus Worms und der Weinhändler Marko Schroll, der gerade eine Unternehmensnachfolge angetreten hat, präsentierten gemeinsam innovative Weine.

Der Gründerwettbewerb PlanB geht 2020 in die nächste Runde. Weitere Informationen zum Wettbewerb gibt es unter www.planb-wettbewerb.de.

Sollten Sie Interesse an der Vernetzung mit einem der Unternehmen haben, wenden Sie sich gerne an das Team des Chemie-Cluster Bayern.

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