23. Oktober 2019

Erster POWER4BIO Cross-Visit in Ungarn


Im Rahmen des EU-Projektes POWER4BIO fand am 25. und 26. September der erste Cross-Visit in Ungarn statt. Mehr als 50 ExpertInnen, davon ungarische Stakeholder und VertreterInnen der 10 Partnerregionen, nahmen an der von Bay Zoltán Nonprofit Ltd., Vertreter der Region Southern Great Plain, organisierten Veranstaltung teil. In Bayern wird am 21. und 22. Januar 2020 eine ebensolche Veranstaltung stattfinden.

Der Besuch startete mit einem Workshop, bei dem die TeilnehmerInnen eine Bioökonomie-Welt der Zukunft beschrieben und in Hinblick auf Forschung, Gesellschaft, Politik und Wirtschaft diskutierten. Am Nachmittag stand ein Besuch der Pilze-Nagy Ltd. in Kecskemét auf dem Programm. Dieses Good-Practice Beispiel demonstrierte, wie Biomasse für die Züchtung von Pilzen und in Biogasanlagen genutzt werden kann. Zum Abschluss des ersten Tages kamen die TeilnehmerInnen zu einem Networking-Event in Lajosmizse zusammen.

   

Am zweiten Tag trafen die Projektpartner auf der „National Agriculture and Food Exhibition and Fair“ in Budapest drei in der Bioökonomie tätige Unternehmen: Herbária Zrt, Tungsram und  Grapoila/Virgin Oil Pres Kft. Nachmittags fand ein Symposium zum Thema „Visionen und Kooperationsmöglichkeiten für Organisationen der Bioökonomie“ („Vision und collaboration opportunities of bioeconomy-related organisations“) statt. Nachdem Ákos Koós (Stellv. der Bay Zoltán Nonprofit Ltd.) das ungarische Bioökonomie-Cluster vorstellte, referierte Dr. Dries Maes (Verwaltung Region Flandern, Abteilung Wirtschaft, Forschung und Innovation) über konfliktpolitische Themen der Bioökonomie. Dr. Adrienn Nagy stellte die Bioökonomie-Gruppe der Landwirtschaftskammer vor und präsentierte einige Best-Practice Beispiele der ungarischen Bioökonomie. Ákos Kristóf, Vertreter des Landwirtschaftsministeriums, sprach über SCAR-AKIS und BIOEAST. Die abschließende Präsentation von Dr. Barbara Botos, Vertreterin des Ministeriums für Innovation und Technologie, zeigte mögliche Verbindungen zwischen Bioökonomie und der Klimapolitik.

Im Anschluss an die Präsentationen folgte eine Round-Table Diskussion mit den oben genannten SprecherInnen und Dr. Nora Hatvani, Forschungsmitarbeiterin der Bay Zoltán Nonprofit Ltd. Die Teilnehmer sprachen über die Wichtigkeit der Bioökonomie in Ungarn und einige Good-Practice Beispiele.

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