18. November 2019

4. AlpLinkBioEco Projekttreffen in Linz


In Linz kamen Ende Oktober die Partner des Interreg-Projektes AlpLinkBioEco zum vierten Projekttreffen zusammen. Als neuen Partner begrüßte das Konsortium die Fraunhofer Italia Research S.c.a.r.l. mit dem Institut “Innovation Engineering Center (IEC)”, die auf Grund ihrer breiten Expertise in den Bereichen Digitale Prozesse und Geschäftsmodellentwicklung ein wertvoller Zugewinn für das Projekt sind.

Daneben wurden das weitere Vorgehen sowie bisher erreichte Ergebnisse besprochen. Die Datenbank konnte um 1300 Akteure inklusive NACE-Codes erweitert werden. In der Alpenregion konnten neben acht vordefinierten Wertschöpfungsketten 35 neue identifiziert werden. Die Wertschöpfungsketten biobasierte Chemikalien, Polymere und Verpackung weisen eine besonders hohe Anzahl an Akteuren auf. Festgestellt wurden auch erste “Lücken” in den untersuchten Wertschöpfungsketten, so können noch Anbieter alternativer Materialien zu Holz für ökologisches Bauen ergänzt werden. Zudem sind aktuell nur wenige Unternehmen verzeichnet, die sich um das End-of-Life-Management kümmern.

Bis Ende Januar soll der “Biolink-Generator” um letzte Funktionalitäten und zusätzliche Daten erweitert werden. Anhand dieses webbasierten Werkzeuges können Unternehmen alternative Zulieferer und Abnehmer – gerade auch für stoffliche Nebenströme – aufgezeigt werden und somit neue Wertschöpfungsketten in den Alpenregionen entstehen.

Das nächste Projekttreffen wird im Mai 2020 in Lyon stattfinden.

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